NRW-​Umweltministerium ver­dop­pelt Spenden für neue Bäume – Stadtteilspende möglich

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Neuss – Ausschuss für Umwelt und Grünfläche der Stadt Neuss ermög­licht Baumspenden in „ihrem Viertel”, Stadtteil oder Dorf. Das Land NRW ver­dop­pelt die Spende von Privatpersonen. Das Projekt „Bürgerbäume“ bie­tet die Gelegenheit einer Wiederbegrünung der vom Sturm „Ela” zer­stör­ten Flächen. 

2014-06-13-Ne_sturmschaeden_007Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:
In 44 Kommunen in NRW hat der Pfingststurm „Ela“ beson­ders schwere Schäden verursacht.

Unzählige Bäume wur­den zer­stört und das grüne Stadtbild damit auf Jahrzehnte ver­än­dert. Der Landtag hatte noch ein­mal über den Etat von 30 Millionen Euro bera­ten, den das Land bereit­stellt, um die Sturmschäden zu bewäl­ti­gen. Damit die Städte wie­der grü­ner wer­den, hat das NRW-​Umweltministerium ergän­zend zu die­sem Etat das Projekt „Bürgerbäume“ ins Leben gerufen.

Umweltminister Johannes Remmel sagte: „Die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger macht die Wertschätzung für unsere Bäume und die Natur in unse­ren Städten deut­lich. Dieses außer­or­dent­li­che Engagement wer­den wir unter­stüt­zen und aus dem Naturschutzetat jede Bürgerspende ver­dop­peln.

Das Umweltministerium ver­dop­pelt Spenden von Privatpersonen an die 44 Kommunen, die laut Deutschem Wetterdienst beson­ders vom Sturm betrof­fen sind. Darüber hin­aus ist ein Kriterium des „Bürgerbäume“-Projekts, dass nur neue Bäume gepflanzt wer­den. Es han­delt sich hier­bei um hei­mi­sche und stand­ort­ge­rechte Baumarten, die den oft har­ten Bedingungen in der Stadt gewach­sen sind.

Auch der Ausschuss für Umwelt und Grünfläche hat sich die­ser Thematik, in sei­ner letz­ten Sitzung am Dienstag den 16.09.2014, ange­nom­men und die Bedeutung der Bürgerbeteiligung bei der Ersatzbeschaffung von zer­stör­ten Bäumen gewürdigt.

Die Verwaltung räumte ein, dass es bei der Anerkennung von Spenden, wie Urkunde, Dankesschreiben oder Plakette am Baum, Raum für eine Optimierung gibt. Hier wur­den Verbesserungen zugesagt.

Ebenfalls wurde den Baumspendern die Möglichkeit ein­ge­räumt für einen räum­lich kon­kre­ten Bereich, wie einen Orts- oder Stadtteil, zu spen­den. Wer also in sei­nem Viertel, Ortsteil oder Dorf einen Beitrag zur Begrünung leis­ten möchte, kann dies nun als Wunsch äußern. Nach Rücksprache mit dem Grünflächenamt sollte auch eine Spende für einen Baum an einer bestimm­ten Stelle mög­lich sein.

Bürgerinnen und Bürger, die sich – mit klei­nen oder gro­ßen Beträgen – an die­ser Aktion betei­li­gen wol­len, kön­nen ihre Spende unter dem Stichwort „Baumspende“ auf fol­gen­des Konto einzahlen:

Konto 103 150 Sparkasse Neuss, Kontoinhaber Stadt Neuss

IBAN: DE38 3055 0000 0000 1031 50

SWIFT-​BIC: WELA DE DN

Private Spenderinnen und Spender haben die Möglichkeit, ihre Spende gegen­über dem Finanzamt gel­tend zu machen. Damit eine ent­spre­chende Spendenbescheinigung aus­ge­stellt wer­den kann, bit­tet das Grünflächenamt, Bergheimerstr. 67, 41464 Neuss, um eine schrift­li­che Benachrichtigung – auch per Mail an gruenflaechen@stadt.neuss.de oder per Fax (02131–90-8527).

Darin ent­hal­ten sein soll­ten die voll­stän­dige Adresse des Spenders und eine Angabe über die Höhe des gespen­de­ten Betrages.

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