Dormagen: Radfahrer – Ohne Licht, aber mit Promille unterwegs

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Rheinfeld (ots) – Am Samstagabend (06.09.) kon­trol­lier­ten Polizeibeamte gegen 20:45 Uhr auf der Walhovener Straße einen Fahrradfahrer. 

Dieser war, trotz Dunkelheit, ohne Licht unter­wegs und hielt eine Flasche Bier in der Hand. Während der Überprüfung des 45-​jährigen Dormageners stellte sich her­aus, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Vortest beim Radler ergab einen Wert von über 2 Promille. Ein Bereitschaftsarzt ent­nahm ihm auf der Wache eine Blutprobe. Der Dormagener wird sich dem­nächst wegen Trunkenheit im Verkehr ver­ant­wor­ten müssen.

Die alko­ho­li­sierte Teilnahme am Straßenverkehr ist auch für Radfahrer kein Kavaliersdelikt! Stürze unter Alkoholeinfluss enden für Radler nicht sel­ten töd­lich oder mit schwe­ren Verletzungen. Das Bundesverwaltungsgericht hat ent­schie­den, dass die Fahrerlaubnis einem Radfahrer mit einem Blutalkoholgehalt von 1,6 Promille und mehr ent­zo­gen wer­den darf. Eine Geldstrafe, sowie die Anordnung einer medizinisch-​psychologischen Untersuchung (MPU) sind die wei­te­ren Folgen.

Viele Führerscheininhaber sind der Meinung, dass sie Alkohol trin­ken dür­fen, wenn sie mit dem Fahrrad unter­wegs sind. Dies ist ein Irrtum: Bereits ab einem Alkoholisierungsgrad von 0,3 Promille ist in sol­chen Fällen ein Strafverfahren fäl­lig, in denen so genannte Ausfallerscheinungen (Schlangenlinien, Sturz, Verkehrsunfall o.ä.) gezeigt werden.

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