Neuss: Betrunken gegen Laterne

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) – Am Donnerstag (4.9.), gegen 15:13 Uhr, rie­fen Unfallzeugen Polizei und Rettungsdienst zu Hilfe. Ein 61-​jähriger Neusser war auf der Venloer Straße mit sei­nem Fahrrad gestürzt und hatte sich eine blu­tende Kopfverletzung zugezogen. 

Nach medi­zi­ni­scher Erstversorgung befrag­ten ihn die Polizeibeamten zum Unfallgeschehen. Der 61-​Jährige gab an, er sei auf dem Radweg der Venloer Straße, aus der Innenstadt kom­mend, in Richtung Am Kivitzbusch gefahren.

An der Unfallstelle habe er einem Verkehrsschild nicht mehr aus­wei­chen kön­nen und sei dage­gen gefah­ren. Ein mög­li­cher Grund für den skur­ri­len Unfall könnte die starke Alkoholisierung des Radfahrers gewe­sen sein. Der gepus­tete Promillewert lag dop­pelt so hoch wie unter nor­ma­len Umständen zulässig.

Es ist löb­lich, das Auto nach dem Genuss alko­ho­li­scher Getränke ste­hen zu las­sen. Aber auch beim Fahrradfahren hat der Gesetzgeber Regelungen getrof­fen, um die Gefahren durch alko­hol­be­dingte Fahruntauglichkeit zu reduzieren.

Im vor­lie­gen­den Fall fer­tigte die Polizei eine Anzeige gegen den betrun­ke­nen Radler, denn er trat selbst den Beweis an, dass er nicht mehr im Stande war, mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teil­zu­neh­men ohne sich und andere zu gefährden.

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