Rhein-​Kreis Neuss: Rettungsdienste der Kreise Neuss und Heinsberg kooperieren

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Bei der not­fall­me­di­zi­ni­schen Versorgung für rund 700 000 Einwohner des Rhein-​Kreises Neuss und des Kreises Heinsberg arbei­ten beide Kreise künf­tig zusammen. 

Dies bekräf­tig­ten Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und sein Heinsberger Kollege Stephan Pusch bei einem Treffen im Grevenbroicher Kreishaus.

Mit der Herausgabe eines gemein­sa­men Rettungsdienst-​Kompendiums wurde zu Beginn des Jahres die Aus- und Fortbildung der rund 160 Rettungsdienstmitarbeiter des Kreises Heinsberg und der rund 400 im Rhein-​Kreis Neuss durch ein ein­heit­li­ches Versorgungskonzept ver­bes­sert. „Durch unsere Zusammenarbeit kön­nen wir Synergie-​Effekte in der Ausbildung nut­zen, die uns auch bei der anste­hen­den Aufgabe der Qualifikation von Notfallsanitäterinnen und ‑sani­tä­tern sehr hilf­reich sein wer­den”, sagte Landrat Stephan Pusch in Grevenbroich.

Schulterschluss bei der Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst der Kreise Neuss und Heinsberg: (v.l.n.r.) Marc Zellerhoff, Stephan Pusch, Ralf Rademacher, Hans-Jürgen Petrauschke, Jürgen Graw und Gabriele Schlüter. Foto: A. Baum/ Rhein-Kreis Neuss
Schulterschluss bei der Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst der Kreise Neuss und Heinsberg: (v.l.n.r.) Marc Zellerhoff, Stephan Pusch, Ralf Rademacher, Hans-​Jürgen Petrauschke, Jürgen Graw und Gabriele Schlüter. Foto: A. Baum/​Rhein-​Kreis Neuss

Bereits seit über 15 Jahren besteht im Rhein-​Kreis Neuss mit dem Rettungs-​Kompendium eine gute Grundlage zur Aus- und Fortbildung für Rettungsassistenten und Rettungssanitäter. Mit der Neuausrichtung des Rettungsdienstes im Kreis Heinsberg wurde 2012 mit der struk­tu­rier­ten Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter begon­nen. Bei der Erstellung der aktu­el­len Ausgabe des Rettungsdienst-​Kompendiums arbei­te­ten Mitarbeiter bei­der Rettungsdienste zusammen.

Als ein gutes Beispiel inter­kom­mu­na­ler Zusammenarbeit lobt auch Landrat Petrauschke das gemein­same Versorgungskonzept: „Die aus­ge­zeich­nete Versorgung der Notfallpatienten liegt uns als Träger des Rettungsdienstes beson­ders am Herzen. Dazu müs­sen wir kon­ti­nu­ier­lich Qualitätsstandards sowie Aus- und Fortbildungskonzepte über­prü­fen. Da ist es doch fol­ge­rich­tig, wenn wir als benach­barte Kreise unsere Kräfte im Interesse der Patienten bündeln.”

Darin sind sich auch die Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Marc Zellerhoff (Rhein-​Kreis Neuss) und Gabriele Schlüter (Kreis Heinsberg) sowie Jürgen Graw, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst Rhein-​Kreis Neuss, und Ralf Rademacher, Geschäftsführer Rettungsdienst Kreis Heinsberg, einig: „Bei der Versorgung von Notfall-​Patienten durch den Rettungsdienst ist die Festlegung von stan­dar­di­sier­ten Abläufen, die sich am aktu­el­len Stand der Medizin ori­en­tie­ren, ent­schei­dend für die Qualität.” Das Nachschlagewerk wird jähr­lich aktua­li­siert und stellt fortan die gemein­same Grundlage bei der Aus- und Fortbildung im Rettungsdienst bei­der Kreise dar. 

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