Dormagen: Unrühmliches Ende einer Misswahl – Veranstalter und ein­zi­ges Jurymitglied festgenommen

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Dormagen-​Horrem (ots) – Am Samstag (30.8.), gegen 17:17 Uhr, rie­fen Teilnehmer einer Misswahl im Stadtteil Horrem die Polizei. 

Den jun­gen Frauen war ein spek­ta­ku­lä­res Event mit pro­mi­nen­ter Jury, hoch­wer­ti­gen Sachpreisen und der Aussicht auf lukra­tive Sponsorenverträge und Verdienstmöglichkeiten ver­spro­chen wor­den. Umso grö­ßer war die Enttäuschung, als ein­zig der 46-​jährige Veranstalter vor dem ein­fa­chen Holzsteg im Veranstaltungssaal des Bürgerhauses saß und mit einer klei­nen Digitalkamera Fotos von den Models schoss.

Die Misswahl fand kurz dar­auf ihren trau­ri­gen Höhepunkt und auch ihr vor­zei­ti­ges Ende, als die Polizei den Veranstalter vor­läu­fig fest­nahm. Die Überprüfung des 46-​Jährigen aus Berlin ergab, dass er wegen des Verdachts, Betrügereien began­gen zu haben mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz gesucht wurde.

Für die „Missen” bedeu­tete dies: Außer Spesen nicht gewe­sen. Trotz der rund 270 Euro Teilnahmegebühr pro Person, muss­ten sie ohne eine Schönheitskönigin und ohne die ver­spro­che­nen Sachpreise wie­der abrei­sen. Wegen Betrugsverdacht hat die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen.

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