Meerbusch: Bürgermeisterin traf den Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling – Bau Bahnunterführung in Osterath

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Zu einem ers­ten Gedankenaustausch kam Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage jetzt mit dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling (CDU) zusammen. 

2014-08-22_Mee_Heveling-Besuch
Foto: Stadt Meerbusch

Gesprächsthemen waren unter ande­rem das lau­fende Verfahren zur Standortsuche für den Stromkonverter. Bekanntlich ent­schei­det der Bundestag im Rahmen des Bundesbedarfsplans über den Standort.

Zudem drehte sich das Gespräch um die Kommunalfinanzen – dies vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Bund und Land seit Jahren ohne aus­rei­chende Finanzierung Aufgaben an die Kommunen dele­gie­ren. Ein aktu­el­les Beispiel: Auch Meerbusch sieht sich der­zeit mit einer stei­gen­den Anzahl von unter­zu­brin­gen­den Asylbewerbern – teil­weise auch aus siche­ren Drittstaaten – kon­fron­tiert. Heveling sagte zu, das Thema für wei­tere Gespräche mit nach Berlin zu nehmen.

Vor allem aber ging es bei dem Treffen im Rathaus um Möglichkeiten, den lang ersehn­ten Bau der Bahnunterführung in Osterath ent­schlos­se­ner vor­an­zu­trei­ben. Heveling erklärte, bald­mög­lichst ein Gespräch mit Verantwortlichen der Netz AG der Deutschen Bahn zu ver­mit­teln. Dabei soll der Dringlichkeit des Vorhabens aus Meerbuscher Sicht noch­mals Nachdruck ver­lie­hen werden.

Hintergrund: Im Planverfahren zum Bau der Unterführung Osterath ist aus Sicht der Stadt lei­der seit über einem Jahr keine Bewegung erkenn­bar. Die Aufstellung der Kreuzungsvereinbarung zwi­schen Land, Bahn und Stadt, die noch den lan­gen Weg der Genehmigung über das Eisenbahnbundesamt bis hin zum Vorstand der Bahn gehen muss, ist noch nicht annä­hernd abge­schlos­sen. „Irgendwelche per­spek­ti­vi­schen Aussagen über den Baubeginn wären des­halb nach der­zei­ti­gem Sachstand rein spe­ku­la­tiv”, so Angelika Mielke-​Westerlage. Dieser Zustand sei nicht halt­bar und auch vor den Menschen in Osterath nicht län­ger zu ver­tre­ten. Die Stadt Meerbusch hat ihre Hausaufgaben für das Großprojekt längst gemacht. Die Planung für den Unterführungskreisel zwi­schen Meerbuscher – und Strümper Straße sowie für die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes lie­gen seit Jahren fer­tig in der Schublade.

(2 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)