Dormagen: „Helfende Hände“ – Kleine Unterstützungen mit gro­ßer Wirkung

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Oft sind es nur kleine Dienste, mit denen Menschen eine große Hilfe geleis­tet wer­den kann. 

Diese Erfahrung machen der Caritasverband, das Diakonische Werk und die städ­ti­sche Seniorenbetreuung immer wie­der in ihrer täg­li­chen Arbeit. Sie wer­den mit den Nöten von älte­ren Mitbürgern kon­fron­tiert, die bei­spiels­weise nicht wis­sen, wie sie zum Arzt kom­men sol­len, weil nie­mand sie dort­hin begleitet.

Oder mit den Sorgen allein­er­zie­hen­der Mütter, die drin­gend jeman­den suchen, der mit ihnen das neue Kinderzimmer auf­baut. Oder mit den Schwierigkeiten von behin­der­ten Menschen, wenn etwa ein Umzug ansteht. „Wer hier ein paar Stunden sei­ner Freizeit opfert, kann sich damit oft schon enorm um seine Mitmenschen ver­dient machen“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Genau die­sen Zweck ver­fol­gen die „Helfenden Hände Dormagen“. Am Mittwoch, 3. September, um 18 Uhr wird die neue ehren­amt­li­che Nachbarschaftshilfe ins Leben geru­fen. Das Gründungstreffen fin­det in der Stadtbibliothek am Marktplatz statt. „Alle, die sich vor­stel­len könn­ten, in einer sol­chen Netzwerk stun­den­weise und ohne feste Bindung mit­zu­ar­bei­ten, sind herz­lich an die­sem Abend ein­ge­la­den“, appel­liert der Bürgermeister als Schirmherr der Aktion.

Hinter den „Helfenden Händen“ ste­hen der Caritasverband, die Diakonie und die Stadt. Sie haben das Projekt nach dem erfolg­rei­chen Vorbild in Köln und ande­ren Orten gestar­tet. Auch ein ehren­amt­li­ches Koordinationsteam hat sich als Ansprechpartner für alle Hilfesuchenden bereits zusam­men­ge­fun­den. Jetzt hof­fen die Initiatoren dar­auf, dass viele Dormagener sich der neuen Nachbarschaftshilfe mit über­schau­ba­rem Zeitaufwand anschlie­ßen. Ein Versicherungsschutz ist dabei für alle Mitwirkenden gewährleistet.

Nähere Auskunft geben gern Dagmar Drossart beim Diakonischen Werk tele­fo­nisch unter 02133/​53 92 21, Heinz Schneider beim Caritasverband unter 02133/​2500 108 und die städ­ti­sche Seniorenbeauftragte Bärbel Breuer unter 02133/257–255.

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