Hilden/​Dormagen: Volltrunken, zu schnell und ohne Führerschein in den Unfall

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Mettmann (ots) - Am Sonntagabend des 17.08.2014, gegen 20.20 Uhr, befuhr ein 30-jähriger Mann aus Dormagen, mit seinem blauen PKW VW Passat, den innerörtlichen Westring in Hilden in Fahrtrichtung Hülsenstraße.

2014-08-18_mett_unfallfahrzeug002
Fotos(3): Polizei

Dabei war er nach Angaben von Zeugen mit "völlig überhöhter Geschwindigkeit" unterwegs. Beim Abbiegevorgang in die Hülsenstraße verlor er auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam in der Rechtskurve nach links von seiner Fahrspur ab und geriet über einen hohen Bordstein hinweg auf eine Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte, wo der PKW mit großer Wucht gegen einen Ampelmast prallte.

Der Signalmast wurde aus der Bodenverankerung gerissen, die daran befindliche Ampelanlage komplett zerstört. Auch der nicht mehr fahrbereite VW wurde erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 10.000,- Euro.

Bei der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der nach eigenen Angaben unverletzt gebliebene Fahrzeugführer ganz erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,4 Promille (0,73 mg/l). Daraufhin wurden ein Strafverfahren eingeleitet und zur Beweisführung eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Einen Führerschein des Beschuldigten konnte die Hildener Polizei allerdings nicht sicherstellen, da sich schnell herausstellte, dass der Unfallfahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.

Auch dieser Umstand wurde selbstverständlich zur Anzeige gebracht. Dem 30-jährigen Unfallfahrer wurde ausdrücklich jedes weitere Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum untersagt. Sein nicht mehr fahrbereiter PKW wurde abgeschleppt.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)