Hilden/​Dormagen: Volltrunken, zu schnell und ohne Führerschein in den Unfall

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Robert Schilken, Herausgeber



Mettmann (ots) – Am Sonntagabend des 17.08.2014, gegen 20.20 Uhr, befuhr ein 30-​jähriger Mann aus Dormagen, mit sei­nem blauen PKW VW Passat, den inner­ört­li­chen Westring in Hilden in Fahrtrichtung Hülsenstraße. 

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Fotos(3): Polizei

Dabei war er nach Angaben von Zeugen mit „völ­lig über­höh­ter Geschwindigkeit” unter­wegs. Beim Abbiegevorgang in die Hülsenstraße ver­lor er auf nas­ser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen kam in der Rechtskurve nach links von sei­ner Fahrspur ab und geriet über einen hohen Bordstein hin­weg auf eine Verkehrsinsel in der Fahrbahnmitte, wo der PKW mit gro­ßer Wucht gegen einen Ampelmast prallte.

Der Signalmast wurde aus der Bodenverankerung geris­sen, die daran befind­li­che Ampelanlage kom­plett zer­stört. Auch der nicht mehr fahr­be­reite VW wurde erheb­lich beschä­digt. Der ent­stan­dene Sachschaden beläuft sich nach ers­ten Schätzungen auf min­des­tens 10.000,- Euro.

Bei der poli­zei­li­chen Unfallaufnahme stellte sich her­aus, dass der nach eige­nen Angaben unver­letzt geblie­bene Fahrzeugführer ganz erheb­lich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durch­ge­führ­ter Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,4 Promille (0,73 mg/​l). Daraufhin wur­den ein Strafverfahren ein­ge­lei­tet und zur Beweisführung eine Blutprobe ange­ord­net und durch­ge­führt. Einen Führerschein des Beschuldigten konnte die Hildener Polizei aller­dings nicht sicher­stel­len, da sich schnell her­aus­stellte, dass der Unfallfahrer nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahrerlaubnis ist.

Auch die­ser Umstand wurde selbst­ver­ständ­lich zur Anzeige gebracht. Dem 30-​jährigen Unfallfahrer wurde aus­drück­lich jedes wei­tere Führen von Kraftfahrzeugen im öffent­li­chen Verkehrsraum unter­sagt. Sein nicht mehr fahr­be­rei­ter PKW wurde abgeschleppt.

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