Rhein-​Kreis Neuss: Gelebte Inklusion – Hausmeisterassistenten hel­fen in Schulen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Der Rhein-​Kreis Neuss betei­ligt sich am lan­des­wei­ten Modellvorhaben „Betriebsintegrierte Arbeitsplätze für Werkstattbeschäftigte als Chance zur Inklusion auf dem Arbeitsmarkt”. 

Ziel die­ser Initiative ist es, schritt­weise den regu­lä­ren Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung zu öff­nen. Bereits im Jahr 2009 wurde durch einen ent­spre­chen­den Beschluss des Schulausschusses der Grundstein gelegt, um Menschen mit Behinderung als Hausmeisterassistenten an Schulen des Rhein-​Kreises Neuss ein­zu­set­zen. Mittlerweile sind am Berufsbildungszentrum Grevenbroich sowie am Berufsbildungszentrum Hammfeld und in der Schule am Nordpark in Neuss sol­che Arbeitsplätze entstanden.

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Hausmeisterassistent gern gese­hen (von links): Siegfried Knaul, Rudolf Pesch, Sameh Qureshi und Dezernent Tillmann Lonnes in der Schule am Nordpark in Neuss. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

An der Schule am Nordpark arbei­ten im Rahmen des Projekts Sameh Qureshi und Hausmeister Rudolf Pesch erfolg­reich zusam­men. „Arbeit ist ein zen­tra­ler Schlüssel zur gesell­schaft­li­chen Teilhabe. Aus die­sem Grund sind wir beson­ders froh, an unse­ren Schulen betriebs­in­te­grierte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung aus Werkstätten geschaf­fen zu haben. Wir haben damit bis­her nur posi­tive Erfahrungen gemacht und wol­len das Projekt auf mög­lichst alle unsere Schulen aus­deh­nen”, so Tillmann Lonnes, zustän­di­ger Dezernent beim Rhein-​Kreis Neuss. Im Rahmen der Initiative blei­ben die ein­ge­setz­ten Kräfte sozi­al­recht­lich Beschäftigte der Werkstätten und wer­den wei­ter durch deren Fachkräfte betreut.

Hausmeister Pesch betont, wie wich­tig für Qureshi die Einbindung in ein „nor­ma­les” Arbeitsleben ist. Auch Schulleiter Siegfried Knaul ist wie seine Kollegen, bei denen Hausmeisterassistenten ein­ge­setzt wer­den, sehr zufrie­den. Aufgrund der guten Erfahrungen wird der Rhein-​Kreis Neuss die­sen Beitrag im Rahmen sei­ner Inklusionsbemühungen fortsetzen. 

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