Grevenbroich: Autohaus – „Kunde” wurde mit Haftbefehl gesucht

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) – Den rich­ti­gen Riecher hat­ten Mitarbeiter eines Autohauses auf der Lilienthalstraße.

Als am Donnerstagvormittag (14.08.), gegen 11:30 Uhr, ein bis dato unbe­kann­ter Mann Interesse an einer Motorradprobefahrt hatte, stellte sich bei den Angestellten ein komi­sches Gefühl in der Magengegend ein. Intern war in dem Unternehmen in der Vergangenheit vor Kradunterschlagungen gewarnt wor­den. Ebenfalls unter dem Vorwand einer „Probefahrt” lieh sich damals ein 33 Jähriger ein hoch­wer­ti­ges Motorrad aus und ward anschlie­ßend nicht mehr gesehen.

Während sie nun den „Kunden” in ein Gespräch ver­wi­ckel­ten, infor­mier­ten sie par­al­lel dazu die Polizei. Und tat­säch­lich, ihr Instinkt hatte sie nicht im Stich gelas­sen. Eine Überprüfung der Polizisten ergab, dass es sich um den tat­ver­däch­ti­gen 33-​jährigen Mann han­delte, der mit sei­ner Methode erfolg­reich ein Motorrad unter­schla­gen hatte.

Weiterhin stellte sich her­aus, dass gegen den Niederländer, ohne fes­ten Wohnsitz in Deutschland, ein Haftbefehl wegen Unterschlagung bestand. Der 33 Jährige wurde fest­ge­nom­men und zur nächs­ten Justizvollzugsanstalt gebracht.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)