Korschenbroich: Kanalarbeiten machen Sperrung der Bahnhofstraße nötig

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich-​Kleinenbroich – Die Stadtverwaltung sperrt ab Montag, 18. August, die Bahnhofstraße in Kleinenbroich von der Einmündung der Bismarkstraße hoch bis zur Einmündung in die Ladestraße. 

Der Grund: Seit zwei Monaten schrei­ten die Arbeiten des Städtischen Abwasserbetriebes (SAB) am Kanal im Bereich des P&R‑Parkplatz nahe Bahnhofstraße so gut voran, dass nun wie geplant die nächste Bauphase begin­nen kann. Sie bezieht jetzt den öffent­li­chen Kanal unter­halb der Fahrbahndecke Bahnhofstraße mit in das Gesamtprojekt ein, wäh­rend des­sen ein neuer Verbindungskanal ent­steht, der vom öffent­li­chen Kanal unter­halb der Bahnhofstraße unter­ir­disch über den P&R‑Platz zum Transportsammler ent­lang des Jüchener Baches füh­ren soll. Circa 495.000 € inves­tiert die Stadt in die­ses Projekt. „Die Maßnahme ist nötig, um die Kanalisation im Bereich Holzkamp, Ladestraße und Bahnhofstraße künf­tig noch bes­ser zu ent­las­ten“, erläu­terte der tech­ni­sche SAB-​Betriebsleiter Thomas Kochs bereits zum Baustart.

Die Sperrung der Bahnhofstraße endet vor­aus­sicht­lich am 6. September. Bis dahin ist für Pkwund Lkw-​Fahrer eine Umleitung zum Bahnhof Kleinenbroich aus­ge­schil­dert: von der süd­li­chen Bahnhofstraße über die Von-​Stauffenberg-​Straße zur „Neusser Straße“ und wei­ter über die Ladestraße zum S‑Bahn-​Haltepunkt. An der Straße Holzkamp hat das Tiefbauamt nörd­lich der Asia Therme, wo die Straße zur Einbahnstraße wird und rechts an der Brückenunterführung vor­bei­führt, abso­lu­tes Halteverbot ein­ge­rich­tet. So kann vor allem der hier­hin gelei­tete Linienbusverkehr bes­ser flie­ßen. Fußgänger kön­nen die Bahnhofstraße nach wie vor nut­zen. Sie müs­sen sich aus­schließ­lich auf schma­lere Durchgänge einrichten.

Die gesamte Kanalmaßnahme endet vor­aus­sicht­lich am 22. September 2014. Sind die neuen Kanäle im Boden gelegt, ist die Voraussetzung geschaf­fen, über­ir­disch wei­ter­zu­ar­bei­ten: Hier schließt das Tiefbauamt naht­los den Ausbau des P&R‑Platzes von einem Schotterplatz zu einer gepflas­ter­ten Fläche mit 55 Stellplätzen an. Der Ausbau erfolgt wie die Gesamtmaßnahme „Umbau der Bahnhöfe“ mit Unterstützung des VRR.

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