Schnelle Hilfe für Unwetter-​Geschädigte: Fördermittel für Unternehmen und Hauseigentümer

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Die NRW​.BANK hat gemein­sam mit dem Bauministerium zwei bereits bestehende Förderprogramme mit dem Ziel ange­passt, Unwetter-​Geschädigten schnelle Hilfe zu bieten. 

Mit den Programmen NRW.BANK.Universalkredit und NRW.BANK.Gebäudesanierung kön­nen jetzt Unternehmen und Hauseigentümer güns­tige Förderdarlehen nut­zen, um durch Unwetter ver­ur­sachte Schäden zu behe­ben. Der Antrag erfolgt über die jewei­lige Hausbank.

Bauminister Michael Groschek erklärte dazu bei einem Besuch im vom Unwetter beson­ders betrof­fe­nen Stadtteil Münster-​Kinderhaus: „Die Landesregierung will den Betroffenen schnell und unbü­ro­kra­tisch hel­fen. Mit dem Angebot der NRW​.BANK kön­nen Betroffene sehr schnell über das not­wen­dige Geld ver­fü­gen, um ihre vier Wände wie­der bewohn­bar zu machen. Ich bin froh, dass unsere Förderbank so fle­xi­bel ist.

NRW bleibe aber auch bei sei­ner Forderung an den Bund, Mittel aus dem Fluthilfefonds, der vom Bundesfinanzministerium ver­wal­tet wird, für die Geschädigten in Münster frei­zu­ge­ben. „Man kann die Stadt nicht mit der Soforthilfe allein las­sen. Finanzminister Norbert Walter-​Borjans hat bereits an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geschrie­ben. Wir erwar­ten jetzt, dass auch der Bund den Betroffenen schnell hilft“, so Groschek.

Klaus Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der NRW​.BANK, erklärte: „Nach den Unwettern der ver­gan­ge­nen Wochen sind Unternehmen wie Bürger in einer beson­de­ren Situation. Sie müs­sen Schäden besei­ti­gen oder Ersatzinvestitionen täti­gen. Als Förderbank für Nordrhein-​Westfalen bie­tet die NRW​.BANK schnelle Hilfe für Unwetter-Geschädigte.“

Gewerbliche Antragsteller kön­nen den NRW.BANK.Universalkredit nut­zen. Der Mindestdarlehensbetrag wurde für die von Unwettern Betroffenen von 25.000 Euro auf 10.000 Euro redu­ziert. Finanziert wer­den bei­spiels­weise Ersatzinvestitionen für beschä­digte Maschinen, aber auch Aufräum- und Reinigungsarbeiten.

Das Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung rich­tet sich an pri­vate Hausbesitzer und för­dert eigent­lich die ener­ge­ti­sche Sanierung von selbst­ge­nutz­ten Wohnimmobilien. Jetzt kann das Förderangebot auch zur Beseitigung von Unwetterschäden genutzt wer­den. Der Mindestdarlehensbetrag liegt bei 2.500 Euro. Finanziert wer­den bei­spiels­weise Schäden an der Bausubstanz sowie Heizungs- und Sanitärinstallationen, nicht jedoch Hausrat.

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