Meerbusch: Feuer in Schreinerei

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Meerbusch-Osterath (ots) - Am Dienstag den 05.08.2014, gegen 14:22 Uhr, gingen mehrere Notrufe bei Polizei und Feuerwehr von Anwohnern der Meerbuscher Straße in Osterath ein.

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Die Hitze war so hoch, dass Pflanzen verdorrten und die Jalousie schmolz.

Diese meldeten ein Feuer in einer dort ansässigen Schreinerei. Bei Eintreffen der Rettungskräfte standen Bereiche der Schreinerei bereits in Flammen.

Der 43-jährige Inhaber der Schreinerei und sein Geselle konnten sich selbstständig unverletzt aus dem Objekt retten.

Das Feuer griff auf das gesamte Gebäude über, so dass auch die Nachbarhäuser geräumt werden mussten.

Obwohl der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte, brannte der gesamte Werkstattbereich aus. Es entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude.

Während der Löscharbeiten wurde die Meerbuscher Straße für den Verkehr gesperrt. Es kam zu geringen Verkehrsstörungen.

Red. Klartext-NE.de: Schon 2012 brannte es in der Schreinerei Schreinerei Möbel Innovation Wolf in Osterrath. Ein technischer Defekt hatte am 7. April 2012 einen ähnlichen Brand ausgelöst. Wie heute waren auch im April 2012 bereits auf der Anfahrt der Feuerwehr dunklen Rauchwolken weithin sichtbar.

Feuerwehrmeldung

Einen Großbrand in einer Schreinerei auf der Meerbuscher Straße musste ein Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehr Meerbusch am Dienstagnachmittag bis in die Abendstunden hin löschen.
 
Aus bisher ungeklärter Ursache kam es in dem holzverarbeitenden Betrieb - wie schon Ostersamstag 2012 - zu einem Brand in der Werkstatt. Als die Feuerwehr alarmiert wurde war der Brandrauch über der Einsatzstelle schon bereits weit entfernt aus den umliegenden Ortschaften sichtbar.
 
Bereits 20 Minuten nach Alarmierung hatte die Feuerwehr zwei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff und vier weitere Trupps, ebenfalls unter Atemschutz, im Außenangriff mit insgesamt sechs Strahlrohren im Einsatz. Parallel dazu wurde aus dem Korb der Drehleiter ein Wenderohr eingesetzt. Somit wurden in der Anfangszeit der Brandbekämpfung gleichzeitig 2.000 Liter Wasser auf den Brandherd gegeben.Ein Übergreifen der Flammen von der Werkstatt auf das Wohnhaus konnte die Feuerwehr erfolgreich verhindern in dem sie eine Riegelstellung aufbaute und somit das Wohnhaus mit Löschwasser kühlte.
 
Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle und die Nachlöscharbeiten wurden durch den Einsatz von mehreren Hochleistungslüftern unterstützt. Auf diese Weise konnte die Einsatzstelle vom Brandrauch befreit werden.
 
Rund zwei Stunden nach der Alarmierung ging die Feuerwehr dazu über, die Halle mit Mittelschaum einzuschäumen und somit die letzten Brandnester am Boden zu löschen.
 
Gegen Nachmittag musste die Feuerwehr dann noch mal im Bereich der Holzbalken an der Decke tätig werden und dort aufkeimende Brände ablöschen. Auch gegen 18:30 Uhr musste wieder ein kleiner Brandherd im Büro gelöscht werden. Dort hatten sich Brandnester in Aktenordnern gebildet.
 
Um 20:45 Uhr war der Einsatz endgültig für die Feuerwehr, die tagsüber mit den Löschzügen aus Osterath, Lank und Strümp sowie dem Team der Feuerwache mit 32 Kräften und zwölf Fahrzeugen im Einsatz war, beendet. Große Teile der Schreinerei wurden durch den Brand teilweise bzw. erheblich zerstört. Eine Person erlitt bei Löschversuche Verbrennungen an den Händen.
 
An gleicher Stelle brannte es bereits in der Neujahrsnacht 1997 und am Ostersamstag 2012.
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