Grevenbroich: Platanen am Turnierplatz Stadtmitte wer­den mit Spezialgerät bearbeitet

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Durch den Orkan „Ela“ wurde auch die Platanenallee auf der Westseite des Turnierplatzes stark in Mitleidenschaft gezogen.

Da die­ser Bereich in die Nutzung des Schützenfestes als Zeltstandort und für die Außengastronomie ein­be­zo­gen ist, müs­sen hier umfang­rei­che Sicherungsarbeiten durch­ge­führt wer­den, um pünkt­lich zum Schützenfest die­sen Bereich wie­der wie gewohnt nut­zen zu kön­nen. Um den Bestand auch lang­fris­tig sichern zu kön­nen, wurde der Entschluß gefasst, das Kronenvolumen in der Höhe um rund 50% zu redu­zie­ren, damit der Bestand wie­der sta­bi­li­siert wird. Dieser zunächst mas­siv erschei­nende Eingriff wird durch das gute Ausschlagvermögen der Platanen kom­pen­siert, so dass sich in weni­gen Jahren wie­der eine geschlos­sene grüne Kulisse bil­den wird.

Mit Hilfe eines Fällkrans, auch Tree Trimmer genannt, wer­den recht­zei­tig vor dem Grevenbroicher Schützenfest diese Arbeiten aus­ge­führt. Das Fällsystem besteht aus einem zwei­stu­fig tele­sko­pier­ba­ren Kran, der auf einem Drehkranz mon­tiert ist. Am vor­de­ren Ende sitzt eine in alle Richtungen beweg­li­che Apparatur, die an den Harvester in der Forstwirtschaft erin­nert, aber im Gegensatz zu die­sem den Baum oder ein­zelne Äste mit einer drei­ar­mi­gen Zange umfasst. Weiterer Bestandteil des Aggregats ist eine 90 Zentimeter lange hydrau­lisch betä­tigte Kappsäge, die das Holz von bei­den Seiten ein­schnei­den kann. 

Das Spezialgerät ver­bes­sert die Arbeitssicherheit, weil im Siedlungsbereich nichts unkon­trol­liert zu Boden fal­len kann.

Eben diese Eigenschaften von Vielseitigkeit und Sicherheit sind bei den aus­zu­füh­ren­den Arbeiten im Bereich der Kindertagsstätte und der benach­bar­ten Wohnbebauung gefragt. Ein aus­ein­an­der gebro­che­ner Baum muss kom­plett ent­fernt wer­den. Die übri­gen 31 Platanen der Allee wer­den je nach Bruchstelle gekappt oder um maxi­mal 50 % eingekürzt.

Die Verwaltung hat sich in Absprache mit dem neuen Vorsitzenden des Umweltausschusses und dem Bürgerschützenverein für die­sen Schritt ent­schie­den. Der Wunsch des Bürgerschützenvereins auf Nutzung des Raums unter den Bäumen macht die­sen umfang­rei­chen Eingriff erfor­der­lich, da ansons­ten keine Verkehrssicherheit erreicht wer­den kann. Das Bild wird sich ändern, die Kulisse bleibt aber grund­sätz­lich erhal­ten. Dieser Aspekt war allen Beteiligten wich­tig. Die Verwaltung bit­tet die Anwohner um Verständnis, wenn es zu Geräuschentwicklungen bis in die Abendstunden kommt. Da die Firma nur noch wenige Tage im hie­si­gen Raum tätig ist, müs­sen Zeit und Maschine opti­mal genutzt wer­den, solange die Witterung es zulässt.

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