Grevenbroich: Warnung vor der „Enkeltrickmasche” – Unbekannter ergau­nert hohe Geldsumme

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) – Aus aktu­el­lem Anlass warnt die Polizei vor Betrügern, die mit der so genann­ten „Enkeltrickmasche” erfolg­reich waren.

Eine Senioren aus Grevenbroich fiel am Dienstag (29.07.) dem soge­nann­ten „Enkeltrick” zum Opfer. Gegen 14:00 Uhr mel­dete sich erst­ma­lig eine Anruferin bei der über 80 Jährigen. Der Unbekannten gelang es, die ältere Dame davon zu über­zeu­gen, dass sie die Mutter ihres Schwiegersohnes sei.

Diese schil­derte nun der Seniorin, dass sie sich in einer finan­zi­el­len Notlage befin­det und drin­gend Bargeld benö­tigt. Zwecks Regulierung der Angelegenheit befin­det sie sich momen­tan in einer Kanzlei. Die Ausführungen klan­gen für die ältere Dame glaub­haft, sodass sie sich dar­auf einließ.

Das Opfer fuhr mit einem Taxi, wel­ches ihr von einem Angestellten der Kanzlei geschickt wurde, zur ihrer Bank am Montanushof. Dort holte sie das gefor­derte Geld ab. Zuhause ange­kom­men, traf sie wie ver­ein­bart auf die „Sekretärin” des Anwaltsbüros und über­gab ihr auf der Straße das Geld. Anschließend ver­schwand die Frau uner­kannt. Nachdem dem Opfer dann Zweifel an der Angelegenheit kamen, setzte sie sich spä­ter mit der Mutter ihres Schwiegersohns in Verbindung. Hierbei stellte sich her­aus, dass unbe­kannte Täter erfolg­reich den „Enkeltrick” ange­wen­det hatten.

Ihre Beute bestand aus meh­re­ren tau­send Euro; die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen auf­ge­nom­men. Eine vage Personenbeschreibung hin­sicht­lich der unbe­kann­ten Geldabholerin liegt vor:

  • Zirka 25 bis 30 Jahre alt, lange blonde Haare, bunte Bluse, weiße Hose, etwas kräf­ti­gere Statur.

Personen, die im Verlaufe des Dienstagnachmittags (29.07.) ver­däch­tige Beobachtungen im Bereich des Asternweg gemacht haben, wer­den gebe­ten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02131–3000 in Verbindung zu setzen.

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