Rommerskirchen: „Kampfmittel kön­nen Leben gefährden”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Kaum zu glau­ben, aber auch sechs Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges wer­den noch immer Kampfmittel aller Art gefunden.

Z. B. beim Pflügen wird immer wie­der Munition frei­ge­legt. Allein im Zeitraum vom 1.1. die­sen Jahres bis heute wur­den in der Gemeinde Rommerskirchen drei Kampfmittelfunde gemeldet.

Die Beseitigung die­ser Kampfmittel gehört mit zu den Aufgaben des Bevölkerungsschutzes.

Kampfmittel sind Munition oder Munitionsteile (z.B. Patronen, Handgranaten, Artilleriegranaten und Bomben), die durch die Wehrmacht oder die ehe­ma­li­gen Alliierten im Zuge der Kampfhandlungen hin­ter­las­sen wur­den. Es kann sich dabei glei­cher­ma­ßen um soge­nannte „Blindgänger” wie um unge­brauchte Kampfmittel han­deln. Da Rommerskirchen ins­be­son­dere gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Schauplatz mas­si­ver Kampfhandlungen war, sind die Hinterlassenschaften die­ser Zeit noch häu­fig anzutreffen.

Hans Knelleken: Leiter des Ordnungsamtes bei der Gemeinde Rommerskirchen. „In allen Fällen von Kampfmittelfunden ist höchste Vorsicht geboten!”

Was ist bei Kampfmittelfunden zu tun? Hier einige grund­le­gende Hinweise:

  • Kampfmittel auf gar kei­nen Fall anfassen.
  • Sofort das Ordnungsamt der Gemeinde Rommerskirchen oder die Polizei verständigen.
  • Den Zugang zur Fundstelle sperren.

Wer Kampfmittel ent­deckt oder im Besitz hat, ist ver­pflich­tet, dies unver­züg­lich der nächs­ten ört­li­chen Ordnungsbehörde oder Polizeidienststelle anzu­zei­gen. Verstöße kön­nen mit einem Bußgeld in Höhe bis zu 1000 € geahn­det werden. 

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