Rhein-​Kreis Neuss: Baubeginn an der K10 in Grevenbroich

Rhein-Kreis Neuss/ Grevenbroich – Das Kreistiefbauamt und der Erftverband werden am Montag, dem 28. Juli in Grevenbroich entlang der Kreisstraße 10 mit dem Neubau eines kombinierten Geh- und Radweges beginnen.

Weiter erfolgen eine Fahrbahnerneuerung und Neubau eines Verbindungssammlers zum Anschluss der Kläranlage Villau an die Kläranlage Grevenbroich.

Das Kreistiefbauamt wird zwischen Noithausen und Barrenstein einen baulich getrennten kombinierten Rad-und Gehweg errichten. Dafür werden die beiden Mehrzweckspuren entfallen. Der künftige 2,50 Meter breite Radweg wird durch einen 1,50 Meter breiten Streifen von der Fahrbahn getrennt sein und verläuft auf der nördlichen Seite (Richtung Wevelinghoven) der K 10.

Darüber hinaus erhält die Kreisstraße im gesamten Streckenabschnitt eine neue Fahrbahndecke. Die Kreuzungen werden zusätzliche Mittelinseln als Querungshilfen erhalten und im Bereich der Kreuzung K 10 mit der L 361 wird die Lichtsignalanlage komplett erneuert und ein zusätzliches Ampelsignal für Fußgänger und Radfahrer installiert. Die Querschnittsbreite der K 10 bleibt bestehen und muss außer im Bereich der Kreuzungen und Einmündungen nicht verbreitert werden.

Der Erftverband baut zeitgleich den Anschluss der Kläranlage Villau an die Kläranlage Grevenbroich. Es ist vorgesehen die Kläranlage Villau in Rommerskirchen aufzugeben und das Abwasser über eine Transportleitung zur Kläranlage Grevenbroich überzuleiten. Im Bereich zwischen dem Gewerbegebiet Ost und Noithausen ist die Längsverlegung des ca. 3,3 Kilometer langen Verbindungskanals bis zu einer Tiefe von 4 Metern in der K 10 vorgesehen.

Die Gemeinschaftsmaßnahme wird in drei Bauabschnitten durchgeführt. Der erste Bauabschnitt für den neuen Radweg und den Verbindungssammler beginnt am Ortsausgang Noithausen und geht bis zur Landesstraße L 361. Der zweite Bauabschnitt beinhaltet den Umbau des Kreuzungsbereichs K 10/L 361 und der letzte Bauabschnitt verläuft von der L 361 bis zum Ortseingang Barrenstein.

Der Verkehr auf der K 10 wird während der Bauzeit in beide Fahrtrichtungen fließen können. Die Fahrbahn wird im Baustellenbereich halbseitig gesperrt und der Verkehr wird mit verengten Fahrstreifen auf die andere Seite geführt, außer im Bereich der Kreuzungen, Einmündungen und Engstellen, wo vorübergehend eine einspurige lichtsignalgeregelte Verkehrsführung eingerichtet werden muss.

Die direkten Anbindungen des Tribünenweges und der Krummstraße an die K10 werden im ersten Bauabschnitt gesperrt. Eine entsprechende Umleitungsstrecke wird ausgeschildert.

Da die Arbeiten im Bereich der Kreuzung K 10 und L 361 (zweiter Bauabschnitt) erheblich aufwendiger sind, wird dort eine provisorische Lichtsignalanlage den kompletten Verkehr im Kreuzungsbereich regeln. Für den Einbau der neuen Fahrbahndecke auf der K 10 wird es noch notwendig sein, über einzelne Tage eine Vollsperrung und entsprechende Umleitungsstrecken einzurichten.

Bei planmäßigem Verlauf der Bauarbeiten und günstigem Winterwetter soll die Bau-Maßnahme im Sommer 2015 abgeschlossen sein.

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