Neuss: Jröne Meerke – Aus Kostengründen abgeschrieben?

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die „Not” ist groß – nicht nur im Neusser Haushalt, son­dern auch in einer der belieb­tes­ten Freizeitanlagen in Neuss. Über Jahrzehnte tum­mel­ten sich im Jröne Meerke Generationen von Erholungssuchenden. „Früher haben wir hier geba­det” erzählt ein älte­rer Herr.

2014-07-23_Ne_Jroene-Meerke_010Auch meine Kinder schwam­men hier” meinte er. Nur den Enkeln ist die­ses Vergnügen nicht mehr mög­lich. Seit 2012 berich­tet Klartext-​NE über den Niedergang des Sees und das schwin­dende Verständnis von Besuchern und Anwohnern.

Grillanlagen, die den Namen fast nicht ver­die­nen – Kinderspielplätze, von Gänsekot ver­seucht – der See, in wei­ten Bereichen eine Algenpampe – das ist nicht ein Ort wo sich Menschen wohl fühlen.

Einiges ist von „Gästen” ver­ur­sacht. Die Schmierereien im Grillbereich haben hirn­lose Vandalen hin­ter­las­sen. Deren Beseitigung kos­tet die Stadt Neuss Geld. Mit Zäunen sollte der Verunreinigung des Spielplatzes vor­ge­beugt wer­den, nur kön­nen Gänse flie­gen – sinn­los aus­ge­ge­bene Gelder.

2014-07-23_Ne_Jroene-Meerke_015Ein Problem, an Land wie im Wasser, stel­len die zahl­rei­chen Gänse dar. Für diese ist der See mit sei­nen Grasflächen fast ein Paradies. Zumal es keine Bedrohung durch natür­li­che Feinde gibt. Auf der Insel lässt sich unge­stört brü­ten. Mensch wie Tier haben kei­nen Möglichkeit diese zu erreichen.

Eine Idee um diese „Plage” ein­zu­däm­men war das Ansiedeln von eben den genann­ten „natür­li­chen Feinden”. Füchse wären eine Möglichkeit. Nur ver­brei­ten diese auch Krankheiten. Vielleicht „geimpfte” Meister Reineke?

Nach dem Sturm „Ela” lie­gen noch immer Bäume auf den Wegen. Fahrradfahrer, Erwachsene wie Kinder, müs­sen zum Teil wag­hal­sige Umwege fahren.

Das Jröne Meerke ist schein­bar abge­schrie­ben – aus Kostengründen.

Berichte aus 2012 und 2013

[youtube]http://youtu.be/VJAe5YeOfZs[/youtube]

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