Neuss: Beginn Aufräumarbeiten in den Grünanlagen

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Neuss – Das Orkantief „Ela“ hat Pfingstmontag in Neuss bei den Bäumen im Stadtgebiet eine tiefe Spur der Verwüstung hinterlassen. 

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(v.li.) Peter Parmentier und Rudolf Westermann vom Neusser Grünflächenamt bei den Aufräumarbeiten im Stadtgarten. Foto: Stadt Neuss

Nach der Sicherung von Schulen, Rad- und öffent­li­chen Verkehrswegen sowie der Kinderspielplätze hat die Neusser Verwaltung jetzt gemein­sam mit AWL, Feuerwehr, tech­ni­schem Hilfswerk, Schützen- und Heimatvereinen und beauf­trag­ten Firmen mit den Aufräumarbeiten in den Parks und Grünanlagen begon­nen. Bislang wur­den ins­ge­samt 18.000 Arbeitsstunden zur Schadensbeseitigung geleis­tet. Rudolf Westermann, Stellvertretender Leiter des Neusser Grünflächenamtes, geht davon aus, dass ins­ge­samt rund 60.000 Arbeitsstunden erfor­der­lich sind, um die Verkehrssicherheit wie­der her­zu­stel­len. „Wir haben schon sehr viel geschafft, aber es ist nach wie vor sehr viel zu tun. Die Aufräumarbeiten wer­den noch bis zum Jahresende dau­ern, für Neu- und Ersatzpflanzungen müs­sen zusätz­lich zwei bis drei Jahre kal­ku­liert wer­den“, ver­mu­tet Westermann. Nur an den 44 Schulstandorten ist ein Großteil der Arbeiten erle­digt. Dort sind unge­fähr 1200 Bäume durch den Sturm in Mitleidenschaft gezo­gen wor­den. Ziel sei es, so Westermann, bis Ende der dies­jäh­ri­gen Sommerferien die Schulbereiche fer­tig zu bekom­men. Das Grünflächenamt schätzt, dass im gesam­ten Stadtgebiet etwa 15.000 Bäume beschä­digt wor­den sind. Überdies sind etwa 85 Hektar Waldbestand von den Zerstörungen durch den Jahrhundertsturm betrof­fen. „Ein Drittel der geschä­dig­ten Bäume müs­sen gefällt wer­den, der Rest kann durch geeig­nete Schnittmaßnahmen geret­tet wer­den“, so Westermann wei­ter. Die Kosten hier­für lie­gen bei zirka acht Millionen Euro.

Bislang sind 20.000 Kubikmeter Bruchholz auf zen­tra­len städ­ti­schen Plätzen zusam­men­ge­tra­gen und zu Häckselmaterial ver­ar­bei­tet wor­den. Gerechnet wird mit einer Gesamtmenge von 60.000 Kubikmeter. Das ver­blei­bende Stammholz muss erst gesich­tet wer­den, um even­tu­ell eine Vermarktung vor­neh­men zu können. 

Die Stadt Neuss hat unlängst einen Spendenaufruf gestar­tet und bit­tet um finan­zi­elle Unterstützung beim Wiederaufbau des Baumbestandes. Bürgerinnen und Bürger, die sich – mit klei­nen oder gro­ßen Beträgen – an die­ser Aktion betei­li­gen wol­len, kön­nen ihre Spende unter dem Stichwort „Baumspende“ auf das Konto 103 150 der Stadt Neuss bei der Sparkasse Neuss ein­zah­len. (IBAN: DE38305500000000103150 SWIFT-​BIC: WELADEDN). Jeder Euro ist wert­voll. Private Spenderinnen und Spender haben die Möglichkeit, ihre Spende gegen­über dem Finanzamt gel­tend zu machen. Damit eine ent­spre­chende Spendenbescheinigung aus­ge­stellt wer­den kann, bit­tet das Grünflächenamt, Bergheimerstraße 67, 41464 Neuss, um eine schrift­li­che Benachrichtigung – auch per Mail an gruenflaechen@stadt.neuss.de oder per Fax (02131–90-8527). Darin ent­hal­ten sein soll­ten die voll­stän­dige Adresse des Spenders und eine Angabe über die Höhe des gespen­de­ten Betrages.

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