Rhein-​Kreis Neuss zieht Bilanz über die Schäden nach dem Orkan „Ela”

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Durch den Orkan „Ela” am Pfingstmontag ist an den Bäumen und Gehölzen, die sich in der soge­nann­ten Straßenbaulast des Rhein-​Kreises Neuss befin­den, ein beträcht­li­cher Schaden entstanden. 

Diese Bilanz zog jetzt das Tiefbauamt. Schätzungsweise 120 Bäume wur­den ent­wur­zelt, sind abge­knickt oder muss­ten gefällt wer­den. Zusätzlich müs­sen rund 500 Bäume an den Straßen mit dem Hubsteiger kon­trol­liert und von abge­bro­che­nen Ästen befreit werden.

Durch das Fällen und Entfernen umge­stürz­ter Bäume sowie die in naher Zukunft anste­hen­den Neupflanzungen ent­ste­hen Kosten in Höhe von etwa 145 000 Euro. Die Ausastungsarbeiten dau­ern zur­zeit noch an, die Kosten dafür wer­den sich vor­aus­sicht­lich auf 75 000 Euro belau­fen. Hinzu kom­men noch Aufwendungen für die Beseitigung von Schäden an Zäunen oder einer Lärmschutzwand. Diese belau­fen sich auf schät­zungs­weise 10 000 Euro.

Die erste Schadensbilanz des Rhein-​Kreises Neuss berück­sich­tigt keine Schäden an Bäumen auf Böschungen und auch keine Wertminderungen geschä­dig­ter Gehölze. Darüber hin­aus müs­sen die unmit­tel­bar nach dem Sturm erle­dig­ten Aufräumarbeiten zur Herstellung der Verkehrssicherheit hin­zu­ge­rech­net wer­den. Diese umfass­ten unter ande­rem die Entfernung diver­ser Bäume und Äste aus angren­zen­den Grundstücken.

Bereits eine Woche nach „Ela” waren alle Straßen und Radwege in der Baulast des Rhein-​Kreises Neuss kom­plett frei geräumt. Die Restarbeiten wer­den schät­zungs­weise noch einen Monat in Anspruch nehmen. 

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