Kaarst: Sommerkino im Albert-Einstein-Forum

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Ein sehens­wer­tes Filmprogramm hat Kulturmanager Klaus Stevens für die kom­men­den Ferienwochen geschnürt. 

Denn im Gegensatz zu den ver­gan­ge­nen Jahren gibt es erst­mals keine Sommerpause im Kino Kaarst. Zwar sind viele der Stammkunden in Urlaub gefah­ren, doch es gab auch zahl­rei­che Bitten an das Kulturamt, wäh­rend der Ferien das Kinoprogramm fort zu set­zen. Unter dem Motto „… immer wie­der mitt­wochs“ gibt es ab der kom­men­den Woche um 17:00 Und 20:00 Uhr zwei Vorstellungen, wobei auch Kinder- und Jugendfilm mit auf dem Programm stehen.

Los geht es am 16. Juni mit „Maleficent – Die dunkle Fee“ ein Märchenfilm für Kinder (ab 6 Jahre) und Erwachsene aus den „Walt Disney Studios“. Er basiert auf dem Animationsklassiker „Dornröschen“ aus dem Jahre 1959. Dornröschens böse Fee beför­dert das Drehbuch von Linda Woolverton („Alice im Wunderland”) zur Hauptfigur, gespielt von Angelina Jolie, die mali­ziös und ver­letz­lich erschei­nen kann und in den tol­len Kostümen eine ebenso impo­sante wie ele­gante Figur abgibt. Der Film zeigt die düs­tere Version des Märchens und erzählt die bekannte Geschichte aus dem Blickwinkel von Dornröschens ärgs­ter Feindin, der Hexe Maleficent.

Ein von den Kritikern und Besuchern glei­cher­ma­ßen hoch­ge­lob­ter Film wird am 23. Juli gezeigt. In „Das Schicksal ist ein mie­ser Verräter“ sind Hazel und Gus zwei „nor­male” junge Menschen, die den glei­chen Humor besit­zen, die Abneigung gegen bür­ger­li­che Konventionen tei­len und sich unsterb­lich inein­an­der ver­lie­ben. Doch sie sind beide tod­krank. Trotzdem beschlie­ßen sie, sich furcht­los gegen ihr Schicksal zu stem­men. Gemeinsam flie­gen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu tref­fen, den Autor von Hazels Lieblingsbuch. Das Treffen mit dem berühm­ten Literaten ver­läuft anders als erwar­tet und die Reise ver­än­dert das Leben der bei­den nach­hal­tig. Großartig und mit dem „Prädikat beson­ders wert­voll“ aus­ge­zeich­net! Wegen Überlänge (126 Min.) Eintritt 7.- Euro auf allen Plätzen. FSK: ab 6 Jahre.

In „Die zwei Gesichter des Januar“ am 30. Juli geht es um einen Thriller, basie­rend auf einem Roman von Patricia Highsmith. Inszeniert vom bis­lang als Drehbuchautor erfolg­rei­chen Hossein Amini („Drive”). Ein stim­mungs­vol­les Drama um zwei zutiefst feh­ler­hafte und dadurch zutiefst mensch­li­che Charaktere, die im Griechenland der 60er Jahre um eine Frau, Geld und ihren Seelenfrieden rin­gen. Hier kommt man trotz der auch sehr trau­ri­gen Geschichte mit einer ganz neuen Lust aufs Leben und Lieben aus dem dunk­len Kinosaal- FSK: ab 12 Jahre.

Auch wenn das genau Filmprogramm für den Monat August noch nicht end­gül­tig fest steht, es wird auf jeden Fall sehens­wert. Auf der Wunschliste ste­hen u.a. die fran­zö­si­schen Komödie „Maman und ich“; das Drama „Violett“ über die Schriftstellerin Violette Leduc und ihre viel­schich­tige Beziehung zu ihrer Mentorin Simone de Beauvoir sowie „Die uner­schüt­ter­li­che Liebe der Suzanne“, das berüh­rende Porträt einer jun­gen Frau, die ihrem Herzen und nicht dem Verstand folgt.

Das aktu­elle Programm sowie wei­tere Informationen sind im Internet zu fin­den unter: www​.kunst​-kaarst​.de/​k​ino. Zu fin­den ist das Kino Kaarst im Albert-​Einstein-​Forum, Am Schulzentrum 16. Geöffnet … immer wie­der mitt­wochs um 17:00 und 20:00 Uhr. Der Eintritt auf allen Plätzen beträgt 6.- Euro (bei Überlänge 7.- Euro) Ab sofort gibt es für das Kino Kaarst im Kulturamt Kaarst auch Gutscheine zum Preis von 6.- Euro zu kau­fen. (1 Gutschein = 1 Person). 

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