Meerbusch: Vorsicht! – Polizei warnt vor unse­riö­sen Handwerkern

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Meerbusch-​Büderich (ots) – Am Montagnachmittag (07.07.), gegen 14:15 Uhr, klin­gel­ten unbe­kannte Männer an der Haustür einer Seniorin auf dem Hohegrabenweg in Büderich. 

Das Quartett bot der älte­ren Dame Reinigungsarbeiten an der Regenrinne an. Weil sich die74 Jährige dachte, dass es sich um ein seriö­ses Angebot han­delte, ließ sie die Arbeiten, durch­füh­ren. Auch „Sturmschäden”, auf die sie die Männer im Laufe des Nachmittags auf­merk­sam mach­ten, wur­den gleich mit repa­riert. Als es dann gegen 18:30 Uhr ums Bezahlen ging, wurde die Seniorin miss­trau­isch. 2000 Euro ver­lang­ten die Handwerker für ihre Tätigkeiten, eine Rechnung für die Arbeiten war nicht vorgesehen.

Da die 74 Jährige nicht über soviel Bargeld ver­fügte, senkte der ver­meint­li­che Chef der Truppe den Preis suk­zes­sive bis auf 300 Euro her­un­ter. Gleichzeitig for­derte er die Frau auf, zur Bank zu fah­ren. Dabei trat der kor­pu­lente „Geldeintreiber” der Frau immer aggres­si­ver gegen­über auf und kün­digte an, am nächs­ten Tag erneut vor­bei zu kom­men, um dann das Geld zu kas­sie­ren. Anschließend setzte sich das Quartett in ihren grauen Mitsubishi mit Osnabrücker Städtekennung (OS) und fuhr davon. Die Seniorin infor­mierte anschlie­ßend die Polizei vom Vorfall und erstat­tete auf der Wache Anzeige; die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Vor unse­riö­sen Handwerkern, die ihre Dienste über Haustürgeschäfte anbie­ten und abwi­ckeln wol­len, warnt die Polizei. Seriöse Handwerker stel­len ihre Arbeiten in Rechnung und las­sen sich die Dienstleistung nach voll­brach­ter Arbeit per Überweisung bezah­len. Zahlungen in Bar gel­ten in der Branche als abso­lut unüb­lich, nie­mand „schickt” sei­nen Kunden zur Bank! In der Regel stel­len die Betriebe nach Ende der Arbeiten eine Rechnung aus, die dem Kunden im Nachhinein zukommt und von ihm noch geprüft wer­den kann. Wer unse­riöse Dienste an der Haustür anbie­tet, feh­ler­hafte Arbeiten ver­rich­tet oder über­teu­erte Rechnungen aus­stellt, begeht eine Straftat. Der Tatbestand reicht von Wucher bis hin zu Betrug. Informieren Sie ihre Polizei, wenn Ihnen der­ar­tige Dienstleistungen an der Haustür ange­bo­ten wer­den. Oft sind ältere Menschen Opfer die­ser Masche.

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