Dormagen: Salvatorschule ermög­licht gemein­sa­mes Lernen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Nach den Sommerferien wird es in Dormagen eine wei­tere Grundschule geben, in der Kinder mit und ohne Behinderungen zusam­men unter­rich­tet wer­den können.

Von der Bezirksregierung erhielt die Stadt pünkt­lich vor dem Schuljahresende noch die Genehmigung, auch die Salvatorschule in Nievenheim zur Schule des gemein­sa­men Lernens (GL) zu erwei­tern. „Dies ist nach der Friedensschule und der Christoph-​Rensing-​Schule bereits die dritte Grundschule, die den Grundsatz der Inklusion bei uns ver­wirk­licht”, erläu­tert Schulverwaltungsleiterin Ellen Schönen-Hütten.

Als Schulträger haben wir uns sehr um diese Entscheidung der Bezirksregierung bemüht, damit wir unser Angebot für Kinder mit beson­de­rem Förderbedarf wei­ter ver­bes­sern und es hier zu kei­nen Engpässen kommt”, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Dementsprechend froh sind wir über das Ergebnis, das wir auch der her­vor­ra­gen­den Unterstützung durch die zustän­dige Schulrätin zu ver­dan­ken haben.”

Um die son­der­päd­ago­gi­sche Förderung zu gewähr­leis­ten, wer­den zwei Sonderpädagogen mit jeweils einer Teilzeitstelle an der Salvatorschule ein­ge­setzt. Die Stadt Dormagen stellt als Schulträger zusätz­li­ches Unterrichtsmaterial und andere erfor­der­li­che Ausstattungen bereit. Rund acht bis zehn Kinder mit beson­de­rem Förderbedarf kön­nen an der Salvatorschule auf­ge­nom­men wer­den. Insgesamt ste­hen in Dormagen damit mehr als 50 GL-​Plätze im Grundschulbereich zur Verfügung.

Ab dem Schuljahr 2014/​15 soll Schülern mit son­der­päd­ago­gi­schem Förderbedarf grund­sätz­lich immer ein Platz an einer all­ge­mei­nen Schule ange­bo­ten wer­den. Eltern kön­nen jedoch für ihr Kind auch wei­ter die Förderschule wäh­len. Dies legt das Schulgesetz des Landes Nordrhein-​Westfalen gemäß der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen fest.

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