Rhein-​Kreis Neuss: Lücken im Grevenbroicher Radwegenetz geschlossen

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss/​Grevenbroich – Freie Fahrt für Radler in Grevenbroich – so könnte das Kreisstraßenbauprogramm 2014 über­schrie­ben sein, das gleich drei Radweg-​Projekte im Bereich der Stadt Grevenbroich beinhaltet.

Beim Radweg ent­lang der K 31 zwi­schen Allrath und Barrenstein hat der Rhein-​Kreis Neuss jetzt mit der Stadt Grevenbroich eine Lücke im Radwegenetz geschlos­sen. Über die zügige Fertigstellung freu­ten sich Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke und Bürgermeisterin Ursula Kwasny beim Ortstermin und tra­ten auch gleich selbst in die Pedale – pas­send zu dem Kooperationsmodell zwi­schen Kreis und Stadt auf einem Tandem.

Die Baumaßnahme war im Dezember begon­nen wor­den und ist nun abge­schlos­sen. Der neue Radweg ver­bin­det die bei­den Ortsteile und sorgt für eine sichere Führung der Radfahrer über 900 Meter, ins­be­son­dere im Ortseingangsbereich Allrath. Die Stadt Grevenbroich sorgte für den inner­ört­li­chen Ausbau, der Kreis für den Teil ent­lang der K 31. Die Gesamtkosten belau­fen sich auf 380 000 Euro. Die Landesförderung dafür liegt bei 70 Prozent. „Wegen des Haushaltssicherungskonzeptes der Stadt hat der Kreis den städ­ti­schen Eigenanteil für die­ses wich­tige Radwegeprojekt mit über­nom­men”, so Petrauschke. 

Ebenfalls been­det sind Restarbeiten am Radweg an der K 43 zwi­schen Elsen und Gustorf zur abschlie­ßen­den Anbindung der Freizeit- und Naherholungseinrichtungen im Elsbachtal sowie des dor­ti­gen Fahrsicherheitszentrums des ADAC. Der Bau einer Querungshilfe in Form einer Mittelinsel im Bereich Elsen und eine damit ver­bun­dene Fahrbahnverschwenkung bil­dete im Mai den Abschluss der Maßnahme.

Beim drit­ten Projekt han­delt es sich um den Neubau eines rund vier Kilometer lan­gen Radwegs ent­lang der Kreisstraße 10 zwi­schen Noithausen und Barrenstein zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Der Rhein-​Kreis Neuss rea­li­siert das Projekt zeit­gleich mit dem Erftverband, der den Anschluss der Kläranlage Villau an die Kläranlage Grevenbroich plant. Die gemein­same Baumaßnahme wird vor­aus­sicht­lich nach den Sommerferien begin­nen und bis Sommer 2015 dauern. 

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