Meerbusch: Unwetterschäden – Noch viele Wochen Arbeit mit Steiger, Motorsäge und Hächsler

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – „Wir sind noch beim Groben, mit den Feinarbeiten konn­ten wir noch gar nicht anfan­gen. ” Michael Betsch, Bereichsleiter für die städ­ti­schen Grünflächen, die Friedhöfe und den Bauhof, weiß, dass für seine Leute auch zwei­ein­halb Wochen nach dem schwe­ren Unwetter am Pfingstmontag „noch kein Land in Sicht” ist. 

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Fotos(2): Stadt Meerbusch

Nach wie vor sind die Einsatzkräfte in Orange mit der unmit­tel­ba­ren Gefahrenabwehr beschäf­tigt. Noch immer sind – zum Beispiel auf Straßen, Spielplätzen oder in den Außenanlagen von Schulen und Kindergärten – dicke umge­stürzte oder ange­bro­chene Bäume zu besei­ti­gen, die eine Gefahr dar­stel­len. „Deshalb bit­ten wir drin­gend um Verständnis dafür, dass zum Beispiel Äste oder Bruchholz am Straßenrand jetzt noch nicht weg­ge­räumt wer­den kön­nen – auch wenn das nicht schön aus­sieht”, so Michael Betsch.

Sein Bereich küm­mert sich der­weil inten­siv wei­ter um die Beseitigung der Unwetterspuren. Dabei packen neben den Stadtgärtnern auch die Kollegen aus dem Straßenbau und der Gebäudeunterhaltung mit an. Auf diese Weise konnte zum Beispiel der Hallenbadpark in Büderich inner­halb kur­zer Zeit weit­ge­hend wie­der her­ge­rich­tet und für Passanten geöff­net werden.

2014-06-26_Mb_Sturm_BaumarbeitenDie Mammutaufgabe nach dem Unwetter hat unsere Leute zusam­men­ge­schweißt. Alle zie­hen loyal mit, las­sen Pausen aus­fal­len oder mel­den sich sogar aus dem Urlaub und fra­gen, ob sie hel­fen kön­nen.” Um zügi­ger voran zu kom­men, hat die Stadt zusätz­lich pri­vate Unternehmer beauf­tragt, um die Aufträge abzu­ar­bei­ten. Der geballte Einsatz der Kräfte hat aller­dings auch eine Schattenseite: Andere um diese Jahreszeit übli­che Arbeiten, zum Beispiel in der Grünflächenpflege, müs­sen der­zeit not­ge­drun­gen war­ten. Deshalb wird es noch viele Wochen dau­ern, bis die Pflegerückstände auf­ge­holt sind.

Leider gehen trotz des gro­ßen Einsatzes unse­rer Leute noch täg­lich Beschwerden aus der Bevölkerung ein. Diese sind der jet­zi­gen Ausnahmesituation aber weder ange­mes­sen noch hilf­reich”, so Stadtsprecher Michael Gorgs.

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