Dormagen: Land zeich­net Dormagen als flä­chen­s­pa­rende Kommune aus

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Die Stadt Dormagen gehört zu den ers­ten sechs Kommunen in Nordrhein-​Westfalen, die vom Land mit dem neuen „Meilenstein”-Zertifikat für ihren spar­sa­men Flächenverbrauch aus­ge­zeich­net wurden. 

2014-06-18_Dor_Meilenstein-Zertifikat2Aus den Händen von Umweltminister Johannes Remmel konnte Bürgermeister Peter-​Olaf Hoffmann heute in Düsseldorf die Urkunde ent­ge­gen­neh­men. „Sie haben sich die­ses wich­tige Thema zuei­gen gemacht und sind hier Vorreiter”, gra­tu­lierte Remmel.

Für uns ist dies ein super­schnel­ler Erfolg, denn erst im Frühjahr haben wir uns ent­schlos­sen, an die­sem Öko-​Audit teil­zu­neh­men”, freute sich Bürgermeister Hoffmann. „Dass wir jetzt schon das Zertifikat erhal­ten, ist ein Beleg dafür, dass wir in der Stadtentwicklung bereits über eine umwelt­ge­rechte Ausrichtung ver­fü­gen. Diese Zielsetzung soll in Zukunft noch gestärkt werden.”

Mit einer Gesamtergebnis von 56,6 Prozent der erreich­ba­ren Punkte konnte Dormagen gleich auf Anhieb die 50-​Prozent-​Hürde für die erste Zertifizierungsstufe deut­lich über­sprin­gen. „Dormagen punk­tete vor allem bei der Innenentwicklung durch die Integration von neuen Baugebieten”, bilan­zierte das Umweltministerium.

In dem Zertifizierungsverfahren wur­den unter ande­rem die aktu­elle Flächensituation, die pla­ne­ri­schen Steuerungsinstrumente, die Kommunikation und Kooperation in Sachen Flächenverbrauch und die orga­ni­sa­to­ri­sche Aufstellung der Stadtverwaltung bewer­tet. „Innerhalb weni­ger Wochen haben wir alle ver­füg­ba­ren Daten und Fakten zu die­sen Kriterien zusam­men­ge­tra­gen. Das war schon eine sport­li­che Herausforderung, aber am Ende hat es sich gelohnt”, berich­tet Städtebaufachbereichsleiter Gregor Nachtwey. Betreut wurde das Zertifizierungsverfahren von den Mitarbeiterinnen Beate Reith und Alexandra Juszczak.

Das Meilenstein-​Projekt wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 und dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung im Auftrag der Landesumweltministeriums betreut. Hintergrund ist der ste­tig wach­sende Verlust von bis­her land­wirt­schaft­li­chen genutz­ten Arealen. Nach Angaben des Landes wer­den in NRW täg­lich etwa zehn Hektar die­ser Flächen ver­baut – für neue Wohnsiedlungen, Gewerbegebiete oder Verkehrswege. Die Landesregierung will die­sen Wert bis 2020 hal­bie­ren und strebt lang­fris­tig einen „Netto-​Null-​Verbrauch” an.

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