Dormagen: Trotz Wetterkapriolen – Über 105 000 Kilometer „Stadtradeln”

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – In der ers­ten Woche reg­nete es fast andau­ernd. In der zwei­ten Woche kam die große Hitze und in der drit­ten Woche schließ­lich der Orkan „Ela” mit den Verwüstungen auf vie­len belieb­ten Ausflugsstrecken. 

Trotzdem erreich­ten die Dormagener bei der Aktion „Stadtradeln” mit einer zurück­ge­leg­ten Gesamtstrecke von 107 504 Kilometern fast wie­der das her­vor­ra­gende Vorjahresergebnis. „Mit einer sol­chen Bilanz hätte ich ange­sichts der wid­ri­gen Umstände nicht mehr gerech­net”, freut sich der städ­ti­sche Fahrradbeauftragte Peter Tümmers. Mehr als 320 Bürger betei­lig­ten sich an der drei­wö­chi­gen Umweltaktion, die von dem Fahrradbeauftragten gemein­sam mit dem städ­ti­schen Umweltteam orga­ni­siert wurde.

In der Teamwertung hatte dabei der FC Straberg klar die Nase vorn. Teamchef Manfred Steiner leis­tete hier ganze Arbeit und konnte viele sei­ner Mitbürger im Walddorf zum Mitmachen ani­mie­ren. Insgesamt brachte es die Mannschaft auf eine Streckenlänge von 19 953 Kilometern.

Auf Platz zwei lan­dete der ACFC Dormagen mit einem eben­falls sehr guten Ergebnis von 19 193 Kilometern. „Teamchef Wilfried Nöller wird den zwei­ten Rang ver­schmer­zen kön­nen, denn der ADFC radelt das ganze Jahr über aus Spaß an der Freude und ohne Wettkampfabsichten”, gra­tu­liert der städ­ti­sche Klimaschutzmanager Dennis Fels. Platz drei belegte wie im Vorjahr das Team Deutsche Post unter der Leitung von Otto Kröger. Gemeinsam brach­ten es die 36 Briefzusteller auf 12 368 Kilometer.

Bei den Einzelfahrern siegte das Ehepaar Jürgen und Gertrud Giese aus Straberg. Die Beiden leg­ten mit 1762 und 1753 Kilometern fast die glei­che Distanz zurück. Auf den drit­ten Platz kam Egon Helling mit 1363 Kilometern.

Jetzt war­tet das Organisationsteam noch gespannt dar­auf, wie Dormagen ins­ge­samt im Städtevergleich bei der Aktion Stadtradeln abschnei­det. Im vori­gen Jahr lan­dete die Chemiestadt in der Wertung pro Einwohner auf Rang 3 unter den „fahr­ra­dak­tivs­ten Kommunen in Nordrhein-​West­falen”. Das Gesamtergebnis lag damals bei 112 Kilometern. Hinter dem Umweltwettbewerb steht das euro­päi­sche Klimabündnis, dem Dormagen bereits seit 1995 ange­hört. „Auch im nächs­ten Jahr wer­den wir uns sicher wie­der betei­li­gen”, sagt Tümmers. Er wünscht den Teilnehmern: „Bleiben Sie wei­ter fest im Sattel. Denn Radfahren in Dormagen macht Spaß, ist gesund und schont die Umwelt.”

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