Dormagen: Verdacht auf Fliegerbombe – Kampfmittelräumdienst beginnt Bohrungen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Der Kampfmittelräumdienst beginnt am Mittwoch, 25. Juni, mit sei­nen Sondierungsbohrungen im Umfeld des ehe­ma­li­gen Matratzendiscounters an der Bahnhofstraße. 

Wie von der Stadtverwaltung bereits mit­ge­teilt, kann nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, dass sich dort noch ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befin­det. Dies ergab die Auswertung von Luftbildern, die einst von den Bomberbesatzungen der alli­ier­ten Streitkräfte ange­fer­tigt wur­den. Im Vorfeld von Bauvorhaben sind sol­che vor­sorg­li­chen Prüfungen vorgeschrieben.

Auch wenn nach den Erfahrungen des Kampfmittelräumdienstes davon aus­zu­ge­hen ist, dass sich der Verdacht auf eine Fliegerbombe bei den meis­ten Untersuchungen nicht bestä­tigt, hat die Stadtverwaltung alle Vorbereitungen für eine even­tu­ell erfor­der­li­che Bombenentschärfung getrof­fen”, infor­miert die zustän­dige Ordnungsdezernentin Tanja Gaspers. In die­sem Fall muss das Umfeld der Fundstelle eva­ku­iert wer­den. Wie weit die Evakuierungsmaßnahmen rei­chen, hängt von Größe und Art der Bombe ab. „Sollte es zu die­ser Situation kom­men, wer­den wir die Bevölkerung unver­züg­lich durch Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr und die Verteilung von Handzetteln an alle betrof­fe­nen Haushalte infor­mie­ren”, so die Ordnungsdezernentin. Auch über das Radio wer­den die Anwohner gewarnt. Alle not­wen­di­gen Verhaltenshinweise sind zudem über die Internetseiten www​.dor​ma​gen​.de und www​.alarm​.dor​ma​gen​.de abrufbar.

Für die Evakuierung steht aus Sicherheitsgründen nach den gesetz­li­chen Vorgaben ein Zeitraum von maxi­mal 24 Stunden zur Verfügung. Bevor die Bombe ent­schärft wird, klin­geln Feuerwehr und Ordnungskräfte an allen Wohnungstüren, um sicher­zu­stel­len, dass sich nie­mand mehr in den Häusern befindet.

Die Sondierungsbohrungen dau­ern vor­aus­sicht­lich bis zu drei Tagen. „In die­sem Zeitraum bis zum 28. Juni soll­ten die Anwohner dar­auf vor­be­rei­tet sein, dass sie mög­li­cher­weise kurz­fris­tig ihre Häuser ver­las­sen müs­sen”, so die Ordnungsdezernentin. Alle Schulen, Kindertagesstätten und wei­tere Einrichtungen im Umfeld wur­den bereits vor­sorg­lich von der Stadtverwaltung informiert.

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