Weiterhin zahl­rei­che Bahnstrecken in NRW wegen Unwetterschäden und Aufräumarbeiten gesperrt

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Robert Schilken, Herausgeber



Verheerende Schäden am Schienennetz an Rhein und Ruhr ver­hin­dern gere­gel­ten Bahnverkehr • Strecken zwi­schen Köln und Düsseldorf sowie im gesam­ten Knotenbereich Essen sind gesperrt • Bahn arbei­tet mit Hochdruck an der Reparatur der Strecken und Oberleitungen

(Düsseldorf, 11. Juni 2014, Stand 16.30 Uhr) Der Bahnverkehr in Nordrhein-​Westfalen ist wegen der ver­hee­ren­den Unwetterschäden vom Montag wei­ter­hin stark beein­träch­tigt. Große Bahnhöfe wie Düsseldorf und Essen sind weit­ge­hend vom Zugverkehr abgeschnitten.

Obwohl tau­sende DB-​Mitarbeiter mit gro­ßem per­sön­li­chen Einsatz an einer Normalisierung der Lage arbei­ten, ist zum jet­zi­gen Zeitpunkt noch nicht abseh­bar, wann alle Züge wie­der fahr­plan­mä­ßig ver­keh­ren. Die Deutsche Bahn bedau­ert diese dras­ti­schen Einschnitte für die Fahrgäste außerordentlich.

Im Regional- und S‑Bahnverkehr sind nach jet­zi­gem Sachstand wei­ter­hin fol­gende Strecken gesperrt:

Köln–Düsseldorf, Köln-​Worringen-​Neuss, Mönchengladbach–Viersen, Düsseldorf–Neuss, Essen–Gelsenkirchen, Essen–Bottrop, Essen–Düsseldorf, Marl-Sinsen–Recklinghausen–Essen, Duisburg–Essen-Dortmund, Dortmund-​Herne-​Wanne-​Eickel, Oberhausen-​Dortmund, Düsseldorf Eller–Duisburg Wedau und Großraum Oberhausen-​Mathilde. Auf vie­len Strecken ist ein Busersatzverkehr mit aus­rei­chen­den Kapazitäten nur schwer möglich.

Die Deutsche Bahn arbei­tet wei­ter­hin mit Hochdruck daran, die Schäden zu behe­ben, um wei­tere Strecken für den Bahnverkehr frei­zu­ge­ben. Neben der Beseitigung der Bäume ist die Reparatur der Oberleitungen sehr zeit­auf­wen­dig. So sind inzwi­schen 7 Reparaturzüge u.a. aus Sachsen und Niedersachsen mit Hebebühnen zur Instandsetzung von Oberleitungen im Einsatz. 

Das gesamte Ausmaß der Schäden ist trotz inten­si­ver Einsätze immer noch nicht abschlie­ßend erkenn­bar. Wie schwie­rig sich die Lage gestal­tet, lässt sich daran able­sen, dass Streckenerkundungen teil­weise mit Hubschraubern vor­ge­nom­men werden

Mit einer Wiederaufnahme des Zugverkehrs auf den genann­ten Strecken ist nicht vor Freitag zu rech­nen. Einige Strecken wer­den vor­aus­sicht­lich bis in die nächste Woche hin­ein gesperrt bleiben.

Im Fernverkehr enden die IC- und ICE-​Verbindungen durch das Ruhrgebiet vor­zei­tig in Hamm, Köln und Münster. Reisende soll­ten sich auf Fahrzeitverlängerungen einstellen.

Reisende wer­den gebe­ten, sich vor Fahrtantritt auf www​.bahn​.de/​a​k​t​u​ell oder m.bahn.de zu infor­mie­ren. Zudem wurde unter 08000 99 66 33 eine kos­ten­lose Servicenummer zu den Auswirkungen des Unwetters auf den Bahnverkehr geschal­tet, wo Fahrgäste rund um die Uhr aktu­elle Informationen erhal­ten. Die Deutsche Bahn hat heute noch ein­mal ihre kos­ten­lose Hotline mit Personal
Verstärkt.

Es gel­ten wei­ter­hin fol­gende Kulanzregelungen für Reisen, die von den aktu­el­len Störungen betrof­fen sind: In den Reisezentren der DB oder bei den Mitarbeitern der DB Information in den Bahnhöfen kön­nen zug­ge­bun­dene Fahrkarten für die nächst­mög­li­che Reiseverbindung sowie die Nutzung des nächs­ten – gege­be­nen­falls auch höher­wer­ti­gen – Zuges gül­tig geschrie­ben wer­den. Das gilt auch für even­tu­ell not­wen­dige Umwege. Tickets und Reservierungen wer­den auf Wunsch in den DB Reisezentren oder online kos­ten­frei erstat­tet, wenn Reisende von der Fahrt zurück­tre­ten möchten.

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