Dormagen: Weimar möchte von Dormagen lernen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Besuch aus der berühm­ten „Stadt der Dichter und Denker” hatte jetzt das Dormagener Jugendamt. Auch wenn Weimar auf den ers­ten Blick mit Dormagen kaum ver­gleich­bar scheint, haben beide Städte doch eins gemeinsam:

Sie ver­fü­gen über fast exakt die glei­che Einwohnerzahl. Grund genug für das Weimarer Gesundheitsamt, sich über das „Dormagener Modell” mit dem Babybegrüßungspaket und den zahl­rei­chen frü­hen Hilfen für Eltern und Kinder zu infor­mie­ren. Die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Enikö Bán, war auf die­ses Präventionskonzept bei einem Kongress in Berlin auf­merk­sam gewor­den. Schon im ver­gan­ge­nen Jahr lud sie des­halb die Dormagener Jugendamtsleiterin Martina Hermann-​Biert dazu ein, in Weimar und Pirna dar­über zu berichten.

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Foto: Stadt

Im zwei­ten Schritt kamen nun vier Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes nach Dormagen, um selbst ein­mal an der Übergabe von Babybegrüßungspaketen teil­zu­neh­men und drei Tage lang den beruf­li­chen Alltag der sozi­al­ar­bei­te­ri­schen Fachkräfte mit­zu­er­le­ben. „Wir möch­ten eine ähn­li­che Präventionskette und eine Willkommenskultur für Kinder wie in Dormagen auf­bauen”, sagte die zustän­dige Koordinatorin Anja Romeyke vom Weimarer Gesundheitsamt. Beeindruckt zeig­ten sie und ihre Kolleginnen sich auch von den Babyclubs, den Krabbelgruppen, den Hilfen in den Familienzentren und der „guten Arbeitsstimmung im Rathaus”.

Im Rathaus begrüßte Dezernent Gerd Trzeszkowski die Weimarer Delegation zu dem inten­si­ven Arbeitsprogramm. „Auch wir ler­nen aus Ihrem Besuch, da Dormagen im Gegensatz zu Weimar ja nicht über ein eige­nes Gesundheitsamt ver­fügt”, sagte er. Reich an neuen Ideen fuh­ren die Koordinatorin Romeyke und ihre drei Kolleginnen Christiane Brandschwei, Sandra Schwendler und Christiane Senkler am Ende zurück in ihre ehr­wür­dige Heimatstadt.

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