Dormagen: Jugendliche aus Dormagen und Göynük schlos­sen Freundschaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen-​Knechtsteden – Tränen und Umarmungen gab es zum Abschied: Nach neun span­nen­den Tagen der Begegnung fiel die Trennung vie­len Schülern aus Dormagen und dem tür­ki­schen Ort Göynük schwer.

In die­ser Zeit sind schon echte Freundschaften ent­stan­den”, berich­tet Lehrer Herbert Schlömer, der zusam­men mit sei­nem Kollegen Detlev Klein den Schüleraustausch am Norbert-​Gymnasium Knechtsteden organisierte.

Bereits seit 2007 ver­bin­det das NGK im Rahmen der Städtefreundschaft zwi­schen Dormagen und Göynük ein leben­di­ger Kontakt mit dem dor­ti­gen natur­wis­sen­schaft­li­chen Gymnasium. Erst im vori­gen Jahr war erneut eine Schülergruppe aus Dormagen in Göynük zu Gast. Jetzt kamen 29 tür­ki­sche Schüler im Alter von 14 bis 16 Jahren zum Gegenbesuch. Die Jugendlichen wur­den in Gastfamilien unter­ge­bracht und konn­ten zusam­men mit ihrem Schulleiter Nimet Bas sowie wei­te­ren Mitgliedern des Kollegiums den Unterrichtsalltag in Knechtsteden erle­ben. Begleitend dazu stan­den Besichtigungen auf dem Programm. Beeindruckt zeig­ten sich die Gäste etwa von einem Besuch im RWE-​Kraftwerk Niederaußem und den impo­san­ten Blicken in den Tagebau. Mit Unterstützung durch die Euregio Rhein-​Maas-​Nord unter­nah­men die Schüler zudem einen Tagesausflug nach Venlo, Thorn und Roermond. Unterwegs konn­ten sie dabei echte bel­gi­sche Fritten probieren.

Die Gasteltern haben sich eben­falls sehr ein­ge­setzt und mit den Jugendlichen viele Touren nach Köln, Düsseldorf, ins Ruhrgebiet oder zum Drachenfels unter­nom­men”, bedankt sich Lehrer Klein. Von Bürgermeister Peter-​Olaf Hoffmann wur­den die Schüler in der Kulturhalle emp­fan­gen und der Integrationsrat lud sie zu einem Essen ein. Hilfreich stand bei der Organisation immer wie­der der Hackenbroicher Unternehmer Seref Tiras zur Seite.

Für alle betei­lig­ten Jugendlichen war der Austausch ein schö­nes Erlebnis”, bilan­ziert Schlömer. Fest steht, dass die Freundschaft zwi­schen bei­den Gymnasien wei­ter gepflegt wird. So steht im Herbst schon der nächste Besuch des Norbert-​Gymnasiums in Göynük an.

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