Meerbusch: Büdericher Friedhof teil­weise gesperrt

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Am stärks­ten hat es Büderich getrof­fen: Am Dienstag Morgen liegt auf der Büdericher Allee ein umge­stürz­ter Baum, der Rasen im Park am Hallenbad ist kom­plett bedeckt von herab gefal­le­nen Ästen und Laub. 

Entlang der Moerser Straße fie­len Dachziegel auf die Dächer gepark­ter Autos und an vie­len Stellen im Stadtgebiet wur­den Bäume ent­wur­zelt oder es bra­chen Äste ab. Bereits in den frü­hen Morgenstunden am Dienstag sah man etli­che Bürger, die die Schäden vor ihrer Haustür begut­ach­te­ten und die Gehsteige frei räumten.

Mit allen ver­füg­ba­ren Kräften sind auch die städ­ti­schen Mitarbeiter des Baubetriebshofes unter­wegs. Dabei gilt es nicht nur, die her­un­ter­ge­fal­le­nen Äste zu ent­sor­gen. Noch wich­ti­ger ist das Entfernen der Äste, die abge­bro­chen in den Baumkronen hän­gen und her­ab­zu­stür­zen dro­hen. „Büderich hat im Moment Priorität, dort hat der Sturm die meis­ten Schäden ange­rich­tet”, teilt Bernd Schautz, stell­ver­tre­ten­der Leiter des Servicebereiches Baubetriebshof – Friedhöfe – Grünflächen, mit. „Wir wer­den vor­aus­sicht­lich auch Firmen mit der Beseitigung der Schäden beauf­tra­gen müs­sen. Alleine kön­nen wir das auf die Schnelle nicht bewäl­ti­gen”, führt er wei­ter aus.

Schon am Montag Abend wäh­rend des Gewitters waren Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Das Schützenzelt am Dr.-Franz-Schütz-Platz, in dem der Krönungsball der Jungschützen statt­fand, musste kur­zer­hand eva­ku­iert wer­den. Veranstalter und Security, Notdienste, Polizei und Ordnungsamt brach­ten die Zeltgäste sofort in der angren­zen­den Schule und in den umlie­gen­den öffent­li­chen Gebäuden sowie dem Foyer der Deutschen Bank unter, wo ihnen Schutz vor dem Unwetter gebo­ten wer­den konnte. Dort fand auch die Erstversorgung der ca. 12 Leichtverletzten statt. Trotz die­ser Unterbrechung kann das Fest aber wei­ter wie geplant ablau­fen. Die Schäden am Zelt wur­den schnell repariert.

Auf dem Frankenweg hob der Sturm das Flachdach eines vier­stö­cki­gen Wohnhauses an, wodurch die Isolierung beschä­digt wurde und der Starkregen in die Wohnungen drang. Zwei Familien wur­den evakuiert.

Am Rhein ist vor allem der Abschnitt rund um das Landhaus Mönchenwerth betrof­fen. Auf der Freifläche bis zum Flussufer hin lie­gen umge­stürzte Bäume und Geäst kreuz und quer. Das Wasser- und Schiffahrtsamt wurde von der ört­li­chen Feuerwehr hin­zu­ge­zo­gen, die hier ohne das not­wen­dige Spezialgerät nicht weiterkam.

Der alte Teil des Büdericher Friedhofes wur­den aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es wird noch ein paar Tage dau­ern, bis er wie­der gefahr­los auf­ge­sucht wer­den kann.

Detaillierte Informationen über die Zahl der Einsätze lie­gen noch nicht vor. Die Feuerwehrkräfte sind noch immer im Dauereinsatz, um Gefahrenstellen zu sichern.

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