Korschenbroich: Kanalarbeiten machen Sperrung eines P&R‑Parkplatzes nötig

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Der P&R‑Parkplatz süd­lich des Kleinenbroicher Bahnhofes im Bereich Ladestraße Ecke Bahnhofstraße wird ab Dienstag, 10. Juni, kom­plett gesperrt. 

Denn der Städtische Abwasserbetrieb (SAB) beginnt dann hier mit den Arbeiten am neuen Verbindungskanal, der vom öffent­li­chen Kanal unter­halb der Fahrbahndecke Bahnhofstraße zum Transportsammler ent­lang des Jüchener Baches füh­ren soll. Dazwischen liegt der Parkplatz, den die Leitung quert. „Es ist not­wen­dig diese Baumaßnahme jetzt umzu­set­zen, weil wir den bis­he­ri­gen P&R‑Parkplatz im Rahmen des aktu­ell lau­fen­den Großprojektes ‚Umbau Bahnhöfe‘ von einem Schotterplatz zu einem gepflas­ter­ten Parkplatz mit 55 auf­ge­zeich­ne­ten Stellflächen für Pendler aus­bauen“, erklärt Georg Onkelbach. „Bevor unser Tiefbauamt spä­ter die neue Oberfläche schafft, wol­len wir natür­lich alle abseh­ba­ren tie­fer im Boden lie­gen­den Arbeiten erle­digt haben.“

Circa 495.000 € inves­tiert die Stadt in diese Kanalmaßnahme, die bei ent­spre­chen­den Wetterverhältnissen vor­aus­sicht­lich am 22. September 2014 abge­schlos­sen ist. „Die Maßnahme ist nötig, um die Kanalisation im Bereich Holzkamp, Ladestraße und Bahnhofstraße künf­tig noch bes­ser zu ent­las­ten“, erläu­tert Thomas Kochs, der tech­ni­sche Betriebsleiter des SAB.

Was tut sich genau wäh­rend der ers­ten Phase des Kanalbaus? Begonnen wird mit einer Doppelpressgrube auf dem Parkplatzgelände, die als Startgrube für den Rohrvortrieb Richtung Jüchener Bach genutzt wird. Der hier­für not­wen­dige Unterwasserbeton wird durch Taucher ein­ge­bracht. Anschließend wird zunächst der Teilbereich in offe­ner Bauweise her­ge­stellt, der Richtung Bahnhofstraße errich­tet wird.

Wie geht es in und nach den Schulferien wei­ter? „Wir wol­len mög­lichst viel Rücksicht auf die Schüler und Lehrer der nahen Realschule neh­men und trei­ben die Arbeiten daher von Juli bis August, wenn diese in den Ferien sind, wei­ter voran“, erklärt Thomas Kochs. „Dann wird die Zielbaugrube für den Rohrvortrieb jen­seits des Jüchener Baches errich­tet, wohin wir nur über das Schulgelände gelan­gen.“ Die sich dort befind­li­che Fußgängerbrücke wird auf­grund der Baumaßnahme vor­über­ge­hend ent­fernt und nach Abschluss der Arbeiten wie­der auf­ge­stellt. Gleichzeitig ist es not­wen­dig den Jüchener Bach im Baustellenbereich zu ver­fül­len und das Gewässer wäh­rend­des­sen vor­rüber­ge­hend durch ein Rohr flie­ßen zu las­sen. Die Aufschüttung ist aus tech­ni­schen Gründen nötig – das Gewicht dient als not­we­nige Auflast von oben für die Arbeiten dar­un­ter. Des Weiteren muss im Bereich des Schulgeländes die Zaunanlage geöff­net wer­den. Der Fußweg öst­lich des Jüchener Baches wird gesi­chert für alle zugäng­lich blei­ben. Kochs erläu­tert: „Wir als Abwasserbetrieb wer­den die Arbeiten mit der Baufirma schnellst­mög­lich aus­füh­ren und die Lärm- und Staubbelastungen auf ein Minimum redu­zie­ren. Bereits jetzt möch­ten wir uns bei allen Bürgern für ihr Verständnis bedanken.“

Auch Autofahrer, die nicht den P&R‑Parkplatz nut­zen, aber in Kleinenbroich unter­wegs sind, kön­nen sich schon einen Termin mer­ken: Voraussichtlich Mitte August muss dann die Stadtverwaltung den kom­plet­ten Bereich Ladestraße Ecke Bahnhofstraße für den Verkehr sper­ren, damit das not­wen­dige Verbindungsbauwerk zur bestehen­den Kanalisation errich­tet wer­den kann. Sind die Kanalarbeiten dann vor­aus­sicht­lich Ende September been­det, beginnt der Bau des zu pflas­tern­den Schotterplatzes. Der spä­tere Ausbau die­ses P&R‑Platz erfolgt wie die Gesamtmaßnahme „Umbau der Bahnhöfe“ mit Unterstützung des VRR. Wann die­ser geöff­net wer­den kann, hängt vom Fortschritt der Kanalarbeiten und von den anschlie­ßen­den Witterungsverhältnissen ab. Der Termin wird nach heu­ti­ger Schätzung im Winter/​Frühjahr liegen.

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