Dormagen: Bomberos besuch­ten ihre deut­schen Feuerwehrkollegen

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Dormagen – Besuch aus der spanischen Partnerstadt Toro erhielt jetzt die Feuerwehr Dormagen.

Foto: Stadt Dormagen
Foto: Stadt Dormagen

Vier "Bomberos" – so heißen die Brandschützer in Spanien – waren in der Hauptwache an der Kieler Straße zu Gast, um sich über Ausstattung und Vorgehensweisen ihrer deutschen Kollegen zu informieren. Beeindruckt zeigten sich die Besucher insbesondere von den Fahrzeugen mit ihrer Spezialtechnik für unterschiedlichste Einsatzzwecke.

Auch ein Besuch im Chempark Dormagen gehörte mit zu dem Fachaustausch. Hier konnten die Gäste unter anderem die Sicherheitszentrale besichtigen. Höhepunkt war eine Vorführung des Turbolöschers, der mit zwei Flugzeugturbinen ausgestattet ist. Jede Turbine erzeugt mit rund 18 000 PS einen feinen Wassernebel, der bis zu 150 Meter weit reicht. Am Ende des Fachaustauschs gab es ein großes Dankeschön an Dormagens Feuerwehrchefin Sabine Voss und auch an die Kollegen der Werkfeuerwehr.

Betreut wurden die Gäste während ihres gesamten Aufenthalts vom Vorstand der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft mit der Vorsitzenden Bärbel Hoffmann und der Geschäftsführerin Lucie Heydt. Gern wären neben den vier Bomberos Jorge Sedano Pérez, Félix Costilla Guisado, Roberto López Torrero und Roberto Chillón Lorenzo noch weitere Feuerwehrmitglieder aus Toro nach Dormagen gekommen. Dies war aus Sicherheitsgründen allerdings nicht möglich.

Die toresanische Feuerwehr verfügt insgesamt nur über 13 ehrenamtliche Brandschützer. Mehr als vier sind da nicht entbehrlich. "Das Engagement der spanischen Kollegen, mit so geringer Personalstärke ein derart großes Einsatzgebiet abzudecken, hat uns alle sehr beeindruckt", bilanzierte die Dormagener Feuerwehrchefin nach dem Besuch. Beide Wehren hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

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