Dormagen: Bomberos besuch­ten ihre deut­schen Feuerwehrkollegen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Besuch aus der spa­ni­schen Partnerstadt Toro erhielt jetzt die Feuerwehr Dormagen. 

Foto: Stadt Dormagen
Foto: Stadt Dormagen

Vier „Bomberos” – so hei­ßen die Brandschützer in Spanien – waren in der Hauptwache an der Kieler Straße zu Gast, um sich über Ausstattung und Vorgehensweisen ihrer deut­schen Kollegen zu infor­mie­ren. Beeindruckt zeig­ten sich die Besucher ins­be­son­dere von den Fahrzeugen mit ihrer Spezialtechnik für unter­schied­lichste Einsatzzwecke.

Auch ein Besuch im Chempark Dormagen gehörte mit zu dem Fachaustausch. Hier konn­ten die Gäste unter ande­rem die Sicherheitszentrale besich­ti­gen. Höhepunkt war eine Vorführung des Turbolöschers, der mit zwei Flugzeugturbinen aus­ge­stat­tet ist. Jede Turbine erzeugt mit rund 18 000 PS einen fei­nen Wassernebel, der bis zu 150 Meter weit reicht. Am Ende des Fachaustauschs gab es ein gro­ßes Dankeschön an Dormagens Feuerwehrchefin Sabine Voss und auch an die Kollegen der Werkfeuerwehr.

Betreut wur­den die Gäste wäh­rend ihres gesam­ten Aufenthalts vom Vorstand der Deutsch-​Hispanischen Gesellschaft mit der Vorsitzenden Bärbel Hoffmann und der Geschäftsführerin Lucie Heydt. Gern wären neben den vier Bomberos Jorge Sedano Pérez, Félix Costilla Guisado, Roberto López Torrero und Roberto Chillón Lorenzo noch wei­tere Feuerwehrmitglieder aus Toro nach Dormagen gekom­men. Dies war aus Sicherheitsgründen aller­dings nicht möglich.

Die tore­sa­ni­sche Feuerwehr ver­fügt ins­ge­samt nur über 13 ehren­amt­li­che Brandschützer. Mehr als vier sind da nicht ent­behr­lich. „Das Engagement der spa­ni­schen Kollegen, mit so gerin­ger Personalstärke ein der­art gro­ßes Einsatzgebiet abzu­de­cken, hat uns alle sehr beein­druckt”, bilan­zierte die Dormagener Feuerwehrchefin nach dem Besuch. Beide Wehren hof­fen auf ein bal­di­ges Wiedersehen.

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