Neuss: Historische Fackelzugbilder gesucht

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Der Fackelzug ist einer der Höhepunkte des Neusser Bürger-​Schützenfests und steht im Mittelpunkt der nächs­ten Sonderausstellung des Rheinischen Schützenmuseums Neuss mit Joseph-Lange-Schützenarchiv. 

Den Muttertag gibt es in Deutschland seit den 1920er Jahren. Und wo blei-ben die Väter? Diese Frage hat sich 1929 der Grenadierzug „MGV Novesia 07“ gestellt. Mit seiner Fackel verwies er beim Schützenfest auf diese Unge-rechtigkeit: „Der Tag der Mutter ist schon da, wir fordern ihn für den Papa!“
Den Muttertag gibt es in Deutschland seit den 1920er Jahren. Und wo blei-​ben die Väter? Diese Frage hat sich 1929 der Grenadierzug „MGV Novesia 07“ gestellt. Mit sei­ner Fackel ver­wies er beim Schützenfest auf diese Ungerechtigkeit: „Der Tag der Mutter ist schon da, wir for­dern ihn für den Papa!“

Für die Ausstellung sucht das Museum noch Fotos, gerne auch Zeichnungen oder Beschreibungen der frü­hes­ten Fackeln.

Wer zum ers­ten Mal den Fackelzug des Neusser Bürger-​Schützenfests besucht, wird sich wun­dern: Denn der Fackelzug ist anders als erwar­tet. Im Mittelpunkt ste­hen nicht die bren­nen­den Pechfackeln, son­dern große beleuch­tete Wagen, auf denen kleine figür­li­che Szenen Ereignisse des ver­gan­ge­nen Jahres auf­grei­fen und mit viel Witz und Ironie darstellen.

Anfang des 20. Jahrhunderts ent­wi­ckelte sich die Tradition, figür­lich gestal­tete Fackeln mit­zu­füh­ren. Diese wurde damals noch getra­gen, nicht gefah­ren. Die frü­hes­ten Fotos, die sich in der Bildersammlung des Joseph-​Lange-​Schützenarchivs befin­den, stam­men aus den Jahren 1928/​29. Und es sind auch nur wenige. „Aber“, so ist sich Museumsleiterin Dr. Britta Spies sicher, „in den Fotoalben der Neusser Schützenfamilien schlum­mern bestimmt noch zahl­rei­che wei­tere Bilder!“ Gesucht wer­den Bilder bis etwa 1950. Wer noch Abbildungen für die Ausstellung bei­steu­ern kann, sollte unter Tel. 02131/​904144 oder schuetzenmuseum@aol.com Kontakt aufnehmen.

Die Bilder wer­den nur gescannt und dann unver­sehrt zurückgegeben.

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