Dormagen: Neue Fahrzeuge bei der DLRG geseg­net

Dormagen – Bei strahlendem Sonnenschein konnten die beiden neuen Fahrzeuge der Dormagener Wasserretter durch Frau Pastorin Späth und Herrn Pastor Stelten gesegnet und somit feierlich in Dienst gestellt werden.

2014-05-19_Dor_dlrg15Der Leiter der Ortsgruppe, Herr Carsten Gösch durfte an diesem Tag viele Gäste begrüßen. Neben Vertretern der benachbarten DLRG Gliederungen und einiger Dormagener Löschzüge durfte Carsten Gösch auch den Bürgermeister der Stadt Dormagen, Peter-Olaf Hoffmann sowie Vertreter der Dormagener Parteien begrüßen. Vom Rhein-Kreis Neuss nahm der Kreisbrandmeister, Herr Norbert Lange sowie der Verantwortliche Beamte für den Katastrophenschutz im Rhein-Kreis Neuss, Herr Hans-Joachim Klein an dieser Veranstaltung teil. Natürlich fehlten aber auch nicht die Einsatzkräfte und Mitglieder der DLRG Dormagen, die stolz auf diesen beiden Fahrzeuge sind.

2014-05-19_Dor_dlrg68Die beiden Fahrzeuge, die ab sofort der DLRG Dormagen für Einsätze in Dormagen und Umgebung zur Verfügung stehen, können nicht unterschiedlicher sein. Das eine,, ein Mercedes Benz Unimog (Baujahr 1982) wurde im vergangenen Jahr durch die Bundeswehr, der DLRG Dormagen übergeben. In vielen ehrenamtlichen Stunden durch die Einsatzkräfte der DLRG Dormagen selbst umgebaut und nach den Bedürfnissen der DLRG ausgestattet.

Das zweite Fahrzeug, ein VW Amarok (Baujahr 2013) wurde im letzten Jahr gekauft und durch einen Firma für Sonderfahrzeuge entsprechend ausgebaut.

Es steht der DLRG als primäres Einsatzfahrzeug zur Verfügung und rückt bei Einsätzen als erstes zusammen mit dem Rettungsboot zum Einsatzort aus, um dort das Rettungsboot zu Wasser zu lassen.

2014-05-19_Dor_dlrg67Der Unimog hingegen wird als Zugfahrzeug eines zweiten Bootes zur Verfügung stehen und kann aufgrund der Ladefläche und der Bauweise auch überflutete Gebiete bis zu einer Wassertiefe von 1,20 Meter durchfahren um dort Personen und Material zu transportieren. Desweiteren können die Einsatzkräfte der DLRG mit diesem Fahrzeug auch bei schlechten Wasserständen am Rhein oder an schlecht zugänglichen Seen sehr gut das Rettungsboot zu Wasser bringen.

Die Finanzierung des Kaufes des VW Amarok sowie den Umbauarbeiten des Unimogs stemmte die 700 Mitglieder starke DLRG Dormagen zum größten Teil durch die Mitgliedsbeiträge und durch eine gute Finanzplanung in den letzten Jahren. Desweiteren unterstützte der DLRG Bezirk Rhein-Kreis Neuss mit einem finanziellen Zuschuss und auch ein lokal ansässiges Autohaus unterstützte die DLRG Dormagen bei diesem Fahrzeug.

In seiner Rede, sprach der Ortsgruppenleiter, Carsten Gösch, auch die derzeitige Raumsituation der DLRG in Dormagen an. Seit Mai kann aufgrund des Neubau des Kreisarchives und dem damit zusammenhängenden Abriss des alten Feuerwehrgerätehaus in Zons, die dortigen Stellplätze nicht mehr nutzen. Das führt dazu, dass eine Einheit die durch den DLRG Bezirk Rhein-Kreis Neuss in Dormagen stationiert war, nun in einer Tiefgarage in Neuss untergebracht ist und weiteres Material und Fahrzeuge im Freien stehen werden. Für die Einsatzfähigkeit der Dormagener Wasserretter, die immer öfter zu Einsätzen in Dormagen und im Rhein-Kreis Neuss ausrücken, ist diese Situation ein großer Einschnitt.

Hierzu sagte der Dormagener Bürgermeister, Peter-Olaf Hoffmann, die Unterstützung der Stadt Dormagen zu, um dieses Platzproblem zusammen mit der DLRG Dormagen zu lösen. Denn wie er in seiner Rede sagte, ist die DLRG ein wichtiger Bestandteil für die Sicherheit in Deutschland und vor allem in der Stadt Dormagen.

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