Dormagen: Neue Fahrzeuge bei der DLRG gesegnet

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Bei strah­len­dem Sonnenschein konn­ten die bei­den neuen Fahrzeuge der Dormagener Wasserretter durch Frau Pastorin Späth und Herrn Pastor Stelten geseg­net und somit fei­er­lich in Dienst gestellt werden.

2014-05-19_Dor_dlrg15Der Leiter der Ortsgruppe, Herr Carsten Gösch durfte an die­sem Tag viele Gäste begrü­ßen. Neben Vertretern der benach­bar­ten DLRG Gliederungen und eini­ger Dormagener Löschzüge durfte Carsten Gösch auch den Bürgermeister der Stadt Dormagen, Peter-​Olaf Hoffmann sowie Vertreter der Dormagener Parteien begrü­ßen. Vom Rhein-​Kreis Neuss nahm der Kreisbrandmeister, Herr Norbert Lange sowie der Verantwortliche Beamte für den Katastrophenschutz im Rhein-​Kreis Neuss, Herr Hans-​Joachim Klein an die­ser Veranstaltung teil. Natürlich fehl­ten aber auch nicht die Einsatzkräfte und Mitglieder der DLRG Dormagen, die stolz auf die­sen bei­den Fahrzeuge sind.

2014-05-19_Dor_dlrg68Die bei­den Fahrzeuge, die ab sofort der DLRG Dormagen für Einsätze in Dormagen und Umgebung zur Verfügung ste­hen, kön­nen nicht unter­schied­li­cher sein. Das eine„ ein Mercedes Benz Unimog (Baujahr 1982) wurde im ver­gan­ge­nen Jahr durch die Bundeswehr, der DLRG Dormagen über­ge­ben. In vie­len ehren­amt­li­chen Stunden durch die Einsatzkräfte der DLRG Dormagen selbst umge­baut und nach den Bedürfnissen der DLRG ausgestattet.

Das zweite Fahrzeug, ein VW Amarok (Baujahr 2013) wurde im letz­ten Jahr gekauft und durch einen Firma für Sonderfahrzeuge ent­spre­chend ausgebaut.

Es steht der DLRG als pri­mä­res Einsatzfahrzeug zur Verfügung und rückt bei Einsätzen als ers­tes zusam­men mit dem Rettungsboot zum Einsatzort aus, um dort das Rettungsboot zu Wasser zu lassen.

2014-05-19_Dor_dlrg67Der Unimog hin­ge­gen wird als Zugfahrzeug eines zwei­ten Bootes zur Verfügung ste­hen und kann auf­grund der Ladefläche und der Bauweise auch über­flu­tete Gebiete bis zu einer Wassertiefe von 1,20 Meter durch­fah­ren um dort Personen und Material zu trans­por­tie­ren. Desweiteren kön­nen die Einsatzkräfte der DLRG mit die­sem Fahrzeug auch bei schlech­ten Wasserständen am Rhein oder an schlecht zugäng­li­chen Seen sehr gut das Rettungsboot zu Wasser bringen.

Die Finanzierung des Kaufes des VW Amarok sowie den Umbauarbeiten des Unimogs stemmte die 700 Mitglieder starke DLRG Dormagen zum größ­ten Teil durch die Mitgliedsbeiträge und durch eine gute Finanzplanung in den letz­ten Jahren. Desweiteren unter­stützte der DLRG Bezirk Rhein-​Kreis Neuss mit einem finan­zi­el­len Zuschuss und auch ein lokal ansäs­si­ges Autohaus unter­stützte die DLRG Dormagen bei die­sem Fahrzeug.

In sei­ner Rede, sprach der Ortsgruppenleiter, Carsten Gösch, auch die der­zei­tige Raumsituation der DLRG in Dormagen an. Seit Mai kann auf­grund des Neubau des Kreisarchives und dem damit zusam­men­hän­gen­den Abriss des alten Feuerwehrgerätehaus in Zons, die dor­ti­gen Stellplätze nicht mehr nut­zen. Das führt dazu, dass eine Einheit die durch den DLRG Bezirk Rhein-​Kreis Neuss in Dormagen sta­tio­niert war, nun in einer Tiefgarage in Neuss unter­ge­bracht ist und wei­te­res Material und Fahrzeuge im Freien ste­hen wer­den. Für die Einsatzfähigkeit der Dormagener Wasserretter, die immer öfter zu Einsätzen in Dormagen und im Rhein-​Kreis Neuss aus­rü­cken, ist diese Situation ein gro­ßer Einschnitt.

Hierzu sagte der Dormagener Bürgermeister, Peter-​Olaf Hoffmann, die Unterstützung der Stadt Dormagen zu, um die­ses Platzproblem zusam­men mit der DLRG Dormagen zu lösen. Denn wie er in sei­ner Rede sagte, ist die DLRG ein wich­ti­ger Bestandteil für die Sicherheit in Deutschland und vor allem in der Stadt Dormagen.

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