Kaarst: CAROLUS an der Wiege Karls des Großen

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Kaarst – Auf Einladung der frisch gekürten Karolingerstadt Prüm in der Eifel besuchte eine stattliche Abordnung der Brauchtumsgesellschaft CAROLUS Kaarst das dortige Maibowlenfest zu Ehren des Erfinders der Maibowle im 9. Jahrhundert, des Mönchs Wandalbert.

Nach dem Festhochamt in der prächtigen Basilika traf nach dem Gottesdienst der historische Festzug der Mönche mit dem Weinfass vor dem Portal ein. Die Abteibläser stießen kräftig ins Horn, bevor Abt Marquard das Rezept der Maibowle, bestehend aus herbem Wein mit Waldmeister-Kräutern und milden Säften, bekannt gab und zum Trinken frei gab. Zum wohlschmeckenden Trank gab es auch deftige Speisen und für die Kinder kostenlos Waldmeister-Eis.

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Fotos(3): Carolus Kaarst

Während dieser Veranstaltung verkündete die Bürgermeisterin Weinandy von Prüm den neuen Beinamen „Karolingerstadt“ für Prüm.

Das war Anlass genug für die Gäste von CAROLUS Kaarst, sich unter kundige Leitung der Stadtführerin, Frau Rolef, für die Geschichte ihres Namensgebers CAROLUS Magnus zu interessieren. Einfach großartig, wie sie Geschichte und Geschichtchen kombinierte und während zwei Stunden zu Besten gab. Selten so gelacht über die tolle Erzählweise dieser Dame und selten so viel Historie gelernt, wie während dieser Führung. Alle waren sich einig, das war ein Erlebnis.

Natürlich wurden uns auch die Basilika-Schätze, der Reliquienschrein mit Teilen der Sandalen Christi, einer Spende von König Pippin (Vater von Karl dem Großen), die Reliquien der heiligen drei Ärzte und das Grab Kaiser Lothar des Ersten, dem Enkel Karls des Großen, gezeigt.

Da es bis heute keine schriftlichen Erkenntnisse über die Geburt und die Kindheit Karls des Großen gibt, kann man nur vermuten, dass seine Mutter Bertrada die Jüngere den Knaben von der Wiege bis zum Teenager-Alter in dem von ihr neu gegründeten Benediktinerkloster Prüm, dem Hauskloster der Karolinger, groß gezogen hat.

Wind und Wetter konnten dem historischen Tagesausflug der Brauchtumsgesellschaft CAROLUS nichts anhaben. Alle kamen um einige tolle Erlebnisse bereichert am Abend wieder nach Hause.

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