Dormagen: „Kulturrucksack” für Kinder und Jugendliche

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Dormagen/ Monheim – Selber einmal einen Song in einem professionellen Tonstudio aufnehmen, ein Hörspiel produzieren oder die Ermittlungen bei einem Krimi-Dinner übernehmen – das alles können Kinder und Jugendliche von zehn bis 14 Jahren im Rahmen des "Kulturrucksack NRW".

Bereits zum zweiten Mal beteiligen sich die beiden Städte Monheim und Dormagen gemeinschaftlich an diesem Landesprojekt. Bis zum Herbst stehen dabei mehr als 25 Aktionen diesseits und jenseits des Rheins auf dem Programm. "Die kulturelle Brücke, die wir für junge Menschen zwischen unseren Städten geschlagen haben, erweist sich als tragfest und lädt erneut zu vielen spannenden Begegnungen ein", sind sich Dormagens Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann und sein Monheimer Amtskollege Daniel Zimmermann einig.

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v.l.n.r.: Sonja Baumhauer von der Kontaktstelle Kulturelle Bildung in Monheim, Julia Gerhard als Leiterin des Ulla-Hahn-Hauses, Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, der Dormagener Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, Lisa Herzog von der Bibliothek Monheim und die Leiterin der Stadtbibliothek Dormagen, Claudia Schmidt. Foto Stadt Dormagen

Fleißig gepackt wird der Kulturrucksack auch in diesem Jahr von der Stadtbibliothek und der Musikschule auf Dormagener Seite sowie dem Ulla-Hahn-Haus, der Stadtbibliothek, der Musikschule und der Kontaktstelle Kulturelle Bildung in Monheim. Mehr als 170 Kinder und Jugendliche konnten die Partner im vorigen Jahr mit ihrem Auftaktprogramm erreichen. Durch originelle und nicht alltägliche Aktionen sollen die Zehn- bis 14-jährigen dabei an die vielfältige kulturelle Landschaft vor Ort herangeführt werden. Die Idee zu der flussübergreifenden Zusammenarbeit war im Rahmen des Landesprojekts durch die Wiederaufnahme der jahrhundertealten Fährverbindung an der Piwipp entstanden.

Auf der Dormagener Seite können Kinder und Jugendliche in diesem Jahr neben den schon genannten Angeboten zum Beispiel einen Fotografier-Kurs in Zons oder eine Stadtsafari auf der Suche nach besonderen Gebäuden und Plätzen erleben. Die Musikschule lädt sie dazu ein, eigene "Meckerlieder" zu texten und zu komponieren. Viele kulturelle Jugendangebote gibt es bei einer GPS-Schnitzeljagd durch das Stadtgebiet zu entdecken. Auf dem Piwipper Böötchen bauen die beiden Musikschulen aus Dormagen und Monheim auch wieder eine gemeinsame "Klangbrücke", an der zahlreiche Schüler und Ensembles mitwirken. Die Stadtbibliothek Dormagen startet zudem eine Lesung auf dem Fährboot und lädt zu einem Mallabor mit selbst hergestellten Farben aus "Rotkohlsaft ein.

In Monheim gehören zum Kulturrucksack diesmal unter anderem ein Schauspielworkshop mit dem Titel "Rauf auf die Bretter", zwei verschiedene Krimi-Dinner oder die Aktion "Entdecke den Künstler in dir". Die Ergebnisse der Projektgruppen in beiden Städten werden wieder bei einer Kulturrucksackparty präsentiert. Das Gesamtprogramm steht unter dem Motto "Op Jöck" und kann unter www.dormagen.de/stadtbibliothek.html heruntergeladen werden.

Ermöglicht wird der "Kulturrucksack" durch das Land Nordrhein-Westfalen als Zuschussgeber. Es gewährt den teilnehmenden Kommunen eine Pauschale von 4,40 Euro pro Kind im Alter von zehn bis 14 Jahren. Für Dormagen und Monheim sind dies insgesamt rund 22 000 Euro als jährliche Hilfe für noch mehr Kinder- und Jugendkultur.

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