Rhein-​Kreis Neuss: Gut besuchte Europatag-​Veranstaltung im Kreishaus

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Rhein-​Kreis Neuss – „Sie kön­nen Geschichte mit­ge­stal­ten!” Mit die­ser kla­ren Botschaft begrüßte Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke im Kreishaus Neuss zahl­rei­che Schülerinnen und Schüler.

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(v.l.n.r.): Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Ruth Harte, Leiterin des Europe Direct Informationszentrums Mittlerer Niederrhein, Mirja Hannele Ahokas, Elke Stirken, Leiterin des Amtes für Schulen und Kultur des Rhein-​Kreises Neuss, und Joachim Keferstein. Foto: Rhein-​Kreis Neuss

Anwesend waren ca. 50 Jugendliche, aus dem Berufsbildungszentrum des Rhein-​Kreis Neuss, von denen einige bei den kom­men­den Wahlen erst­mals wahl­be­rech­tigt sind. Anlass war das dies­jäh­rige Europatag-​Forum der Region Mittlerer Niederrhein unter der Überschrift „Die Europawahl – Chance für junge Erstwähler”.

Veranstaltungspartner der Informations- und Diskussionsveranstaltung waren die NRW-​Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Dr. Angelica Schwall-​Düren, das NRW-​Ministerium für Schule und Weiterbildung sowie der Rhein-​Kreis Neuss als Träger des Europe Direct Informationszentrums Mittlerer Niederrhein. Als Experten hieß Landrat Petrauschke dazu Mirja Hannele Ahokas, Stellvertretende Leiterin der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, und Joachim Keferstein, Referatsleiter für Europaschulen beim Landesministerium für Schule und Weiterbildung, willkommen.

2014-05-07_rkn_europatag_003Bei uns im Rhein-​Kreis Neuss haben gut 334.000 Wählerinnen und Wähler die Chance, über die wei­tere Entwicklung der Europäischen Union mit­zu­be­stim­men. Sie, liebe Schülerinnen und Schüler, gehö­ren dazu. Nutzen Sie die Möglichkeit der poli­ti­schen Mitgestaltung und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch”, appel­lierte Petrauschke als Landrat und über­zeug­ter Europäer an die Erstwähler.

Beim Vortrag „Was zählt meine Stimme?” von Mirja Hannele Ahokas erfuh­ren die jun­gen Erwachsenen wel­che Rechte und Einflussmöglichkeiten das Europäische Parlament hat. Ohne das EU-​Parlament gibt es zum Beispiel keine Regelungen zur Lebensmittel- und Kosmetika-​Etikettierungen, zu güns­ti­gen Roaming-​Gebühren oder Europa-​weiten Bildungsabschlüssen.

2014-05-07_rkn_europatag_009Joachim Keferstein betonte unter ande­rem die engen wirt­schaft­li­chen Beziehungen inner­halb der EU, ins­be­son­dere die Vorteile für das Land Nordrhein-​Westfalen, zum Beispiel bei den EU-​Strukturfonds. So hat NRW allein von 2007 bis 2013 rund 2,3 Milliarden Euro aus Brüssel erhal­ten. Dazu kämen noch Förderinstrumente wie Erasmus+, mit denen bei­spiels­weise Programme für den Schüler- und Auszubildendenaustausch unter­stützt werden.

Bei der Europawahl, die in Deutschland am 25. Mai statt­fin­det, wäh­len rund 380 Millionen Bürger der Europäischen Union ins­ge­samt 751 Europaabgeordnete. Deutschland wird mit 96 Abgeordneten im EU-​Parlament ver­tre­ten sein.

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