Meerbusch: Warnschild bis Absperrbake – Erste städ­ti­sche Verkehrssicherungsschulung

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – 16 Ehrenamtler aus zehn Meerbuscher Schützen‑, Sport- und Bürgervereinen sowie Werbegemeinschaften ken­nen sich jetzt gut aus, wenn es um die Verkehrssicherung und Beschilderung auf öffent­li­chen Straßen und Plätzen geht.

Die 16 Männer nah­men an der ers­ten Schulung teil, die die Stadtverwaltung jetzt für Ausrichter von grö­ße­ren, geneh­mi­gungs­pflich­ti­gen Veranstaltungen in Meerbusch ange­bo­ten hat. Schulungsleiter Bernd Lohbeck von der Deutschen Verkehrswacht Bottrop führte die Teilnehmer zunächst in die ver­kehrs­recht­li­chen Grundlagen ein und gab Tipps, wie man einen fach­ge­rech­ten Verkehrszeichenplan erstellt. Im prak­ti­schen Teil ging es dann um rich­tige Platzierung und den Aufbau von Schildern und Baken. Welche Abstände müs­sen ein­ge­hal­ten wer­den? Wie stelle ich Schilder augen­fäl­lig auf?

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vorn von links: Stefan Lother (OTV Osterath), Thorsten Brockmann vom Fachbereich Straßen und Kanäle und Schulungsleiter Bernd Lohbeck von der Deutschen Verkehrswacht. Foto: Stadt Meerbusch

Hintergrund: Für grö­ßere Veranstaltungen im öffent­li­chen Straßenraum, die Absperrungen und Verkehrsregelung erfor­der­li­chen machen, holen sich die Meerbuscher Vereine inzwi­schen Schilder und Absperrmaterial selbst auf dem Stadtbauhof ab. Haben sie einen geschul­ten „Verwaltungshelfer” in ihren Reihen, sind die Veranstalter nicht mehr gezwun­gen, ein Fachunternehmen mit der Verkehrssicherung zu beauf­tra­gen. Mitarbeiter der Stadt kon­trol­lie­ren dann die Beschilderung und geben sie frei.

Es war eine gelun­gene Veranstaltung in locke­rer Atmosphäre. Wir haben viele Frage beant­wor­ten kön­nen, und es hat allen Spaß gemacht”, so Thorsten Brockmann, der die Schulung im Lanker Bürgerhaus für den Fachbereich Straßen und Kanäle beglei­tete. „Es war inter­es­sant”, bekannte auch Thomas Gabernig, der für den Werbe- und Interessenring Osterath die Beschilderung des Mai-​Marktes über­nimmt und sich jetzt offi­zi­ell schu­len ließ. „Vieles wird sich ein­spie­len, wenn das Konzept ein­mal steht.”

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