Meerbusch: Handzettel sind nicht von der Polizei

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) – In den spä­ten Abendstunden am Sonntag (4.5.), kurz nach 23 Uhr, brach­ten Unbekannte Handzettel an Autos, in Meerbusch, am Strümper Berg, Am Kapellengraben, auf dem Mönkesweg und der Lavendelstraße an. 

Die Flyer, die den Anschein erwe­cken soll­ten, sie seien von der Kreispolizeibehörde Neuss aus­ge­stellt, warn­ten die Anwohner vor gewalt­tä­ti­gen Fußballfans, die anläss­lich des Spiels TuS Bösinghoven gegen den Wuppertaler Sportverein, am 7 Mai erwar­tet wür­den. Die Zettel ent­hiel­ten Verhaltenshinweisen, wie man sich vor aggres­si­ven Hooligans schüt­zen und wie man diese erken­nen könne. Unterschrieben waren die Blätter mit „Ihre Kreispolizeibehörde”.

Ein Logo, ähn­lich dem der Polizei NRW, sollte dem Schreiben einen offi­zi­el­len Anstrich ver­lei­hen. Anwohner beob­ach­te­ten zur Tatzeit drei Personen, wie diese die Flyer an die Windschutzscheiben von gepark­ten Fahrzeugen anbrachten.

  • Die Männer sol­len 18 bis 20 Jahre alt und zwei von ihnen etwa 185 Zentimeter groß gewe­sen sein.
  • Der Dritte wird als kräf­tig und circa 175 Zentimeter groß beschrieben.
  • Einer trug einen Rucksack bei sich.

Die Kreispolizeibehörde Neuss weist aus­drück­lich dar­auf hin, dass es sich bei den Schreiben nicht um eine amt­li­che Mitteilung han­delt. Die Motivation der Verfasser ist zur Zeit noch unbe­kannt. Wenn das Ziel die Verunsicherung der Anwohner sein sollte, stel­len die Ordnungshüter klar, dass in enger Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Stadt Meerbusch umfang­rei­che Vorbereitungen getrof­fen wur­den, die zum Ziel haben, ein mög­lichst stö­rungs­freies Fußballspiel zwi­schen Bösinghoven und Wuppertal zu gewährleisten.

Die Polizei stellte fast 300 Handzettel sicher. Zeugen der Aktion, die Hinweise auf die Tatverdächtigen geben kön­nen, wer­den gebe­ten sich unter 02131–3000 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)