Meerbusch: Wahlbenachrichtigungen kom­men – Briefwahl kann jetzt bean­tragt werden

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Der Super-​Wahl-​Sonntag am 25. Mai rückt spür­bar näher. Die Wahlplakate der Parteien hän­gen, das Wahlamt der Stadtverwaltung an der Wittenberger Straße in Lank hat offi­zi­ell eröffnet.

Nachdem die ers­ten Wahlbenachrichtigungen bei den Leuten ein­ge­gan­gen sind, spü­ren wir jetzt auch zuneh­men­des Wählerinteresse”, so Wahlamtsleiter Holger Reith. Entsprechend häu­fig klin­gelt in sei­nem Büro das Telefon, gehen Fragen bei den Mitarbeitern ein. Wer jetzt noch keine Wahlbenachrichtigung erhal­ten hat, muss übri­gens nicht unru­hig wer­den. Bis zum kom­men­den Wochenende soll­ten die letz­ten der ins­ge­samt rund 45.000 wahl­be­rech­tig­ten Meerbuscherinnen und Meerbuscher ihre Unterlagen im Briefkästen lie­gen. „Wer bis dahin noch keine Post von uns hat, sollte sich zügig bei uns mel­den und prü­fen las­sen, ob er im Wählerverzeichnis ein­ge­tra­gen ist”, so Reith. „Am Wahltag ist es zu spät.”

Wie immer ist schon Wochen vor dem Wahltag die Briefwahl ein zen­tra­les Thema in Meerbusch, der Anteil der Briefwähler ist tra­di­tio­nell hoch. Bis zu 7.000 Wahlberechtigte ent­schie­den sich in den ver­gan­ge­nen Jahren, per Post ihre Stimme abzu­ge­ben. Die ers­ten Anträge auf Zusendung der Briefwahlunterlagen sind bereits ein­ge­gan­gen. Wer am 25. Mai nicht im Wahllokal wäh­len möchte, kann seine Unterlagen online über die Internetseite der Stadt, per E‑Mail an wahlamt@meerbusch.de, mit einem form­lo­sen Fax oder per Post bean­tra­gen, in dem er die Rückseite sei­ner Wahlbenachrichtigung aus­ge­füllt ans Wahlamt schickt.

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Reichlich Papier: Zur bes­se­ren Orientierung beim Versand, bei der Stimmabgabe und bei der Auszählung haben die Stimmzettel und Umschläge für die ein­zel­nen Wahlen unter­schied­li­che Farben. Fotos: Stadt Meerbusch

Nur tele­fo­nisch dür­fen die Mitarbeiter des Wahlamtes aus recht­li­chen Gründen keine Briefwahlanträge entgegennehmen.

Wer das Online-​Formular auf der städ­ti­schen Internetseite www​.meer​busch​.de aus­füllt, sollte aller­dings beach­ten, für wel­che Wahlen er wahl­be­rech­tigt ist. Nur diese dür­fen im Online-​Antrag auf Briefwahlunterlagen ange­kreuzt wer­den, ansons­ten reagiert das System mit einer Fehlermeldung. An der Integrationsratswahl dür­fen zum Beispiel nur 6.900 Meerbuscher mit aus­län­di­schem Pass teil­neh­men. Die Europawahl und die Kommunalwahlen brin­gen unter­schied­li­che Wahlrechtsvoraussetzungen mit. Insbesondere ist hier – neben der Staatsangehörigkeit – das Lebensalter ausschlaggebend.

Für die Europawahl muss man am Wahltag min­des­tens 18 Jahre alt sein, für die kom­mu­na­len Wahlen beträgt das Mindestalter 16 Jahre. Etwa 2.500 Meerbuscher Jungwählerinnen und Jungwähler kön­nen erst­ma­lig an die Urnen.

Wer seine Briefwahlunterlagen selbst abho­len und dann in Ruhe zu Hause aus­fül­len möchte, kann dies im Wahlamt an der Wittenberger Straße (Technisches Dezernat, Raum 030) tun. Wichtig: Personalausweis mit­brin­gen. In den Bürgerbüros gibt es wegen des dies­mal deut­lich auf­wän­di­ge­ren Verfahrens keine Briefwahlunterlagen. „Das würde den Service in den Bürgerbüros zu sehr blo­ckie­ren und für unnö­tig lange Wartezeiten sor­gen”, so Holger Reith..

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