Meerbusch: Schädlingsbekämpfer rücken dem Eichenprozessionsspinner zu Leibe

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Er zieht in Prozessionen von Baum zum Baum und macht sich gie­rig über junge Triebe her. In den ver­gan­ge­nen Jahren hat er sich in Europa sprung­haft ver­mehrt: der Thaumatopoea pro­ces­siona Linnaeus, zu deutsch „Eichenprozessionsspinner”.

Die Raupen hal­ten sich bevor­zugt auf Eichen auf. Die Eigelege fin­den sich an klei­nen Ästen in der Baumkrone und sind so gut getarnt, dass sie vom Boden aus prak­tisch nicht ent­deckt wer­den kön­nen. Ende April bis Anfang Mai schlüp­fen die Larven gleich­zei­tig mit dem Austreiben der Blätter.

Den Namen Prozessionsspinner ver­dan­ken die Tiere ihrer Gewohnheit, in der Nacht aus ihren Nestern in die Baumkrone zu „pro­zes­sie­ren” um sich dort von den Blättern zu ernäh­ren. Am Morgen keh­ren sie im „Gänsemarsch” wie­der in ihre Behausung zurück. Nach dem letz­ten Larvenstadium ver­pup­pen sich die Insekten und ver­las­sen das Nest im Juli als unschein­bare, grau­braune Motten.

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