Grevenbroich: Feuerwehr Großeinsatz in Gindorf – Kellerbrand – MANV 1

Grevenbroich-Gindorf – Gegen 09:40 Uhr erfolgte eine Alarmierung der Feuerwehr in Grevenbroich zu einem Kellerbrand im Ortsteil Gindorf, zur Friedensstraße. Hier sollte es in einem Keller brennen.

2014-04-24_GV_Kellerbrand_006Schon auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchsäule erkennbar. Unter Atemschutz wurde der Brandherd angegangen. Die Schwierigkeit bei Kellerbränden besteht darin, dass die Sicht massiv durch Rauch und Löschwasserdampf behindert wird.

Auch mussten sich die Feuerwehrkräfte durch im Keller gelagerte Gegenstände einen Weg bahnen, um den Brandherd vollständig abzulöschen. Die Vorgehensweise beschrieb Brandinspektor Helmut Schnabel, Einsatzleiter Vorort, so: "Wir mussten im Keller abgestellte Gegenstände ablöschen und entfernen, um das dahinter liegende Feuer ebenfalls zu bekämpfen."

2014-04-24_GV_Kellerbrand_034Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin. Eine Person wurde durch Rauchgase schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht.

Zwei weitere Bewohner wurde vorsorglich ärztlich betreut. Die Friedensstraße wurde voll gesperrt.

Im Einsatz waren die Löschzüge Hauptamt, Gustorf und Frimmersdorf mit ca. 30 Feuerwehrkräften. Ferner mehrere Rettungsfahrzeuge und Einsatzkräfte der Polizei.

Aufgrund der möglichen Gefährdung von Menschenleben wurde die Einsatzstufe auf MANV 1 erhöht.

 

Weitere Bilder folgen in Kürze

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Grevenbroich-Gindorf (ots) - Am Donnerstag (24.04.), gegen 09:50 Uhr, erhielten Polizei und Feuerwehr Kenntnis über einen Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses auf der Friedensstraße.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wiesen die Rettungskräfte vorsorglich alle Bewohner an, das Haus zu verlassen. Die Feuerwehr löschte den Brand, anschließend lüftete sie das Gebäude. Insgesamt drei Personen erlitten durch eine Rauchgasintoxikation Verletzungen. Rettungswagen transportierten sie in ein Krankenhaus. Ein 46-jähriger Bewohner blieb zur weiteren Behandlung dort.

Mehrere Wohnungen sind voraussichtlich derzeit nicht bewohnbar. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist ein technischer Defekt als Ursache des Brandes wahrscheinlich. Während der Löscharbeiten blieb die Friedensstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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