Meerbusch: Holzhütte brennt im Wald nie­der

Meerbusch – "Haus brennt" war das Einsatzstichwort für die Feuerwehr Meerbusch am Donnerstag Abend, den 17.04.2014 gegen 21:45 Uhr. Im Bereich Am Berg in Osterath soll der Einsatzort liegen.

2014-04-17_Mb-Kaa_Brand_Huette_012Der gut sichtbare Feuerschein wird die Lokalisierung der Einsatzstelle erleichtert haben. Wer nicht wusste, dass dieses Objekt sich im Wald befinden, hätte es nur mit Mühe finden können.

Bei dem Einsatzort handelte sich um eine ehemalige Garage eines im Wald gelegenen Gebäudes. Dieses, aus Holz errichtet, befand sich im Vollbrand. Wie häufig bei solchen Einsätzen ist nicht das Ablöschen des Brandes die größte Herausforderung, sondern die Wasserversorgung für die Löschtrupps. Bis zu 300 Meter Schlauch mussten verlegt und unter Druck gehalten werden.

Zwei Trupps gingen das Feuer an und konnten den Brand unter Kontrolle bringen und ablöschen. Die Holzkonstruktion wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Ein übergreifen der Flammen auf umliegende Bäume konnte verhindert werden. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, der Sachschaden ist noch zu ermitteln.

Im Einsatz waren die Löschzüge aus Lank-Latum, Strümp und Osterath mit ca. 60 Feuerwehrleuten. Ferner ein Rettungswagen und die Polizei.

Weitere Infos folgen

Videos

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Kaarst (ots) - Am Donnerstag, den 17.04.2014, gegen 21.44 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand auf der Straße "Broicherseite" gerufen.

Dort stellten sie fest, dass eine ehemalige Garage, die als Holzschuppen diente, in voller Ausdehnung brannte. Der Schuppen brannte völlig nieder, die Feuerwehr konnte eine Übergreifen des Feuers auf Bäume verhindern.

Während der Löscharbeiten wurde die Broicherseite in beide Richtungen gesperrt. Die Brandursache ist unbekannt, Brandlegung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Feuerwehrmeldung

Am Donnerstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr gegen 21:43 Uhr zu einem Brand einer größeren Holzhütte am westlichen Teil des Waldgebietes „Am Meerbusch“ gerufen. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte meterhohen Flammenschein über dem Gebäude erkennen. Das Gebäude befand sich bereits im Vollbrand.

Da die Hütte, die mit ihrer Größe von ca. 4x4m, überwiegend als Lagerraum und Werkstatt genutzt wurde, abseits der befestigten Straße auf einem Waldgrundstück lag, musste die Feuerwehr mit zwei Löschgruppenfahrzeugen einen rund 300m langen Feldweg entlang zur Einsatzstelle fahren. Im Zuge der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung mit einem B-Rohr und zwei C-Rohren konnten die Flammen schnell niedergeschlagen und ein Übergreifen des Feuers auf den Wald verhindert werden. Hierfür waren mehrere Trupps unter Atemschutz im Einsatz.

Um die Löschwasserversorgung in der ländlichen Lage sicherzustellen richtete die Feuerwehr einen sogenannten Pendelverkehr ein. Mit drei Löschgruppenfahrzeugen und einem Tanklöschfahrzeug wurde der nächstgelegene Hydrant in rund 1 km Entfernung in zeitversetzten Abständen angefahren. Hier konnten die zw. 1000 Liter und 4000 Liter fassenden Wassertanks der Feuerwehrfahrzeuge aufgefüllt und das Löschwasser anschließend zurück zur Einsatzstelle gebracht werden.

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Grafik: Fw Meerbusch

Nach 25 Minuten war das Feuer unter Kontrolle und die Nachlöscharbeiten und Aufräumarbeiten konnten beginnen. Im Verlauf des Einsatzes stürzten Teile der Holzkonstruktion ein. Genau eine Stunde nach der Alarmierung war das Feuer endgültig aus. Zur Sicherheit wurde noch eine Brandwache eingerichtet, die bis kurz nach Mitternacht vor Ort immer mal wieder die Brandstelle auf weitere Glutnester kontrollierte.

Das benachbarte Wohnhaus blieb von dem Feuer verschont. Der Besitzer der Hütte wurde vom Rettungsdienst vor Ort betreut. Zur Schadenshöhe an der völlig zerstörten Holzhütte und zur Brandursache liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

Die Freiwillige Feuerwehr Meerbusch war mit 14 Fahrzeugen und 65 Kräften aus den Löschzügen Osterath, Strümp und Lank sowie der Feuerwache Osterath im Einsatz. Auf Grund dieses personalintensiven Einsatzes wurde der Löschzug Büderich ebenfalls alarmiert und hat 23 Mann die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus für die anderen Ortsteile übernommen.

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