Jüchen: Bürgerschützen- und Heimatverein erst­ma­lig in der Zweifach-Sporthalle

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Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Am Samstag, 26. April 2014, star­tet der Jüchener Bürgerschützen- und Heimatverein in seine „heiße Phase“ vor dem gro­ßen Schützenfest vom 24.–27. Mai. 

Diese wird mit einer tra­di­tio­nel­len Dreifach-​Veranstaltung eröff­net, die in die­sem Jahr erst­mals in der Zweifach-​Sporthalle an der Stadionstraße durch­ge­führt wird.

Wir müs­sen uns durch die Umnutzung der ehe­ma­li­gen Bürgerhalle an der Alleestraße total umstel­len – aber auch das wer­den wir sicher hin­be­kom­men,“ ist sich Jüchens Schützenpräsident Hans-​Hubert Krall sicher. „Ich hoffe aber auch, dass unsere Seniorinnen und Senioren diese Umstellung hin­be­kom­men.“ Diese müss­ten auf­grund der neuen Situation zum Teilerheblich län­gere Wege in Kauf neh­men als bis­her. „Die neue Veranstaltungshalle liegt lei­der nicht mehr in der Mitte des Ortes...“ Schützen und Sportler hat­ten die ehe­ma­lige Bürgerhalle an der Alleestraße auf­ge­ben müs­sen, da die Gemeinde Jüchen diese der­zeit zu einer Kindertagesstätte umbaut.

Geändert wer­den musste auch der Modus der Einladungen: Sie kön­nen aus daten­schutz­recht­li­chen Gründen nicht mehr per­sön­lich erfol­gen. Deshalb wer­den alle Jüchenerinnen und Jüchener ab dem Geburtsjahrgang 1945 und älter über die Presse und die Öffentlichkeitsarbeit des Bürgerschützen- und Heimatvereins informiert.

So sind ab 14.30 Uhr sind alle älte­ren Mitbürgerinnen und Mitbürger ab 70 zur Seniorenfeier in die Zweifach-​Sporthalle an der Stadionstraße ein­ge­la­den. Neben der stan­des­ge­mä­ßen Kaffeetafel gibt es ein bun­tes Programm ganz nach dem Geschmack der Seniorinnen und Senioren mit Tanz, Mundart und Gesang. Während zwei Tanzgruppen des TV Jüchen über die Bühne wir­beln wer­den, tra­gen Hubert Klinkhammer und Günther Wilms mund­art­li­che Texte und Lieder vor. Hape Johnen aus Baesweiler sorgt anschlie­ßend für „Stimmung mit Hätz von Kölle bis Tirol“.

Da die Zweifach-​Sporthalle etwas außer­halb liegt und der Weg dahin viel­leicht den einen oder ande­ren abschreckt, set­zen die Schützen vor und nach der Seni- oren­feier einen Sonderbus ein. Abfahrt 13.50 Uhr: Haltestelle „In der Aue“; 13.55 Uhr: Haltestelle: „Neusser Straße“; 14.00 Uhr: Haltestelle: „Markt“. Die Rückfahrt erfolgt nach Programmende ab Zweifach-​Sporthalle Stadionstraße.

Gleichzeitig zur Seniorenfeier star­tet auf dem eigens errich­te­ten Schießstand das Königsschießen. 37 Mannschaften aus den Jüchener Schützenzügen wett­ei­fern um die meis­ten Ringe – eine logis­ti­sche Herausforderung für Regiments Schießwart Kurt Leines und sein Team: „Wir haben die Vorbereitungen soweit abge­schlos­sen und hof­fen bis zum Beginn der Generalversammlung um 19.15 Uhr den Kronprinzen ermit­telt zu haben.“

Ganz gelas­sen kann Präsident Hans-​Hubert Krall dann auch die anschlie­ßende, jähr­li­che Generalversammlung der Jüchener Schützen ange­hen, denn: „Erfreulicherweise haben wir einen Kandidaten für das Königsamt!“

Zum Ende der Generalversammlung wird dann das Ergebnis des Schießwettbewerbs bekannt­ge­ge­ben und der Kronprinz pro­kla­miert. Zuvor haben sich die Schützen mit den übli­chen Vereinsregularien wie Protokollen und Kassenprüfung zu beschäf­ti­gen. Den Abschluss des Tages bil­det dann ein­ge­müt­li­cher Teil, dem die Jägerkapelle Hochneukirch ihren unver­wech­sel­ba­ren Stempel auf­drückt und schon ein­mal Appetit macht auf die bald star­tende Schützenfest-Saison.

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