Neuss: Arbeiter sticht zwei Kollegen nie­der – Beide schwer ver­letzt – Lebensgefahr

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Neuss-Hafengebiet – In einer Recycling Firma an der Duisburger Straße ereignete sich gegen 12:50 Uhr ein Körperverletzungsdelikt, bei der zwei Personen schwer verletzt wurden.

2014-04-11_Ne-Hafen_Messerstecher_012
Tatort in der Halle

Ein 60-Jähriger Mann aus Grevenbroich verletzte zwei Mitarbeiter, einen 56-Jährigen aus Viersen und 61-Jährigen Kaarster, schwer mit Messerstichen. Beide wurden durch Notärzte behandelt und mit Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser verbracht.

Der Bereich Duisburger Straße wurde weiträumig abgesperrt. Arbeiter konnten erst mit deutlicher Verspätung zu ihren Arbeitsplätzen gelangen.

Ersten Informationen durch die Polizei besagen, dass dem Mitarbeiter gekündigt worden sein soll und er darauf hin die Tat beging.

Klartext-NE liegen weitere, unbestätigte, Angaben vor, dass es sich bei dem Täter um einer Person mit albanischer Herkunft handelte. Selbige war seit 2 1/2 Jahren im Betrieb beschäftigt. Bei den verletzten Personen soll es sich um den Werkstattleiter und seinen Stellvertreter handeln. Dem Täter wurde die Kündigung ausgesprochen.

Neuss-Hafen (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei im Rhein-Kreis Neuss:

Am Freitag (11.04.), gegen 12.55 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einer Auseinandersetzung in einem metallverarbeitenden Betrieb an der Duisburger Straße im Neusser Hafen. Nach ersten Informationen sollte es zu einer Messerstecherei gekommen sein. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Firmenangehörigen gekommen war.

Ein 60 Jahre alter Mann hatte den Werkstattleiter und seinen Stellvertreter mit mehreren Messerstichen verletzt und dann die Werkstatthalle verlassen. Wenig später konnte er von Polizei widerstandslos vorläufig festgenommen werden.

Die beiden Opfer, ein 56-jähriger Viersener und ein 61-jähriger Kaarster, erlitten schwere Verletzungen. Ein Verletzter wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Nach aktuellen Informationen der behandelnden Ärzte, kann Lebensgefahr für die beiden Verletzten nicht ausgeschlossen werden. Zur Zeit dauern die Vernehmungen des Tatverdächtigen und von Zeugen an.

Ein mögliches Motiv für die Tat könnte in der heute (11.04.) ausgesprochenen Kündigung gegen den Angestellten, der bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten ist, bestehen. Unter Führung von Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Düsseldorf und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat eine Mordkommission die Ermittlungen aufgenommen.

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