Korschenbroich: Sieben Parteien wol­len in den Stadtrat

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Robert Schilken, Herausgeber



Korschenbroich – Sieben Parteien tre­ten zur Wahl für den Korschenbroicher Stadtrat an. Dies steht nach der Sitzung des Wahlausschusses am Donnerstag, 10. April, fest. 

Zur Wahl stel­len sich den Bürgerinnen und Bürgern alle aktu­ell im Rat ver­tre­te­nen Parteien:

Aktive Bürgergemeinschaft – Die Aktive, Bündnis90/​Die Grünen, CDU, FDP, SPD und die Unabhängige Linke Liste (ULLi). Hinzu kommt die Deutsche Zentrumspartei, die in allen Wahlbezirken im Stadtgebiet antritt. Auch die ULLi tritt in allen Bezirken an, nach­dem sie aktu­ell durch ein Mitglied im Rat ver­tre­ten ist, das zur vor­he­ri­gen Stadtratswahl für „Die Linke“ ange­tre­ten und gewählt wor­den war, aber wäh­rend der lau­fen­den Wahlperiode zu „ULLi“ wechselte.

In nur zehn Minuten hatte der Wahlausschuss grü­nes Licht gegen. Denn: „Alle ein­ge­reich­ten Wahlvorschläge sind frist­ge­mäß bei uns ein­ge­gan­gen, von unse­rer Verwaltung geprüft und für in Ordnung befun­den wor­den. Der Ausschuss konnte daher schnell die Entscheidung tref­fen, alle sie­ben zuzu­las­sen“, erklärt Bürgermeister Heinz Josef Dick, der die Verantwortung als Wahlleiter über­nimmt. Einen Bürgermeister wäh­len die Korschenbroicher, anders als zum Beispiel die Nachbarn in Mönchengladbach, erst 2015. Heinz Josef Dick tritt dann nach drei Wahlperioden nicht mehr an.

Doch was genau erwar­tet die Wahlberechtigten, die am 25. Mai – oder vor­her per Briefwahl – ihr Kreuzchen machen wol­len? Zusätzlich zum Stadtrat sind Kreis- und Europawahlen geplant.

Drei Zettel erhält jeder Wahlberechtigte im Wahllokal oder nach Beantragung per Post: weiß für Europa, gelb für die Kreisebene und grün für den Stadtrat.

Direkt nach Ostern beginnt der Druck der Wahlbenachrichtigungsbriefe mit den wei­te­ren Details. Bis zum 1. Maiwochenende haben die Korschenbroicher diese dann in ihrem Briefkasten. Anders als zum Beispiel bei der Bundestagswahl ist das Format. „Die Wahlbenachrichtigungskarte ist der Klassiker, den alle ken­nen. Aufgrund der vie­len Informationen haben wir die­ses Mal aber alles in einem Brief zusam­men­ge­stellt, der die übli­chen Pappkarten ersetzt“, sagt Michael Beyer aus dem Wahlamt Korschenbroich.

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