Rhein-​Kreis Neuss: 24-​Stunden-​Blitz-​Marathon – Polizei zieht posi­tive Bilanz

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Rhein-​Kreis Neuss (ots) – Der sechste 24-​Stunden-​Blitz-​Marathon ist seit Mittwochmorgen (9.4.), 6 Uhr, beendet. 

Im Vorfeld waren 2362 Stimmen von Bürgerinnen und Bürgern zu 36 Messstellen ein­ge­gan­gen, die die Polizei für den 24-​Stunden-​Blitz-​Marathon vor­ge­schla­gen hatte. Die Anzahl der abge­ge­be­nen Stimmen ent­schie­den dar­über, wo die Polizei beim sechs­ten 24-​Stunden-​Blitz-​Marathon Geschwindigkeitsüberwachungen durch­ge­führt hat. Außerdem unter­stütz­ten die Kommunen Neuss, Dormagen und Grevenbroich und der Rhein-​Kreis die Polizei bei ihren Maßnahmen – für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Die ein­ge­setz­ten Beamtinnen und Beamten stell­ten über­ein­stim­mend fest, dass der über­wie­gende Teil der Autofahrer am Tag des Blitz-​Marathons lang­sa­mer und dis­zi­pli­nier­ter gefah­ren ist. Wenn an ande­ren Tagen Geschwindigkeitskontrollen durch­ge­führt wer­den, sind durch­schnitt­lich 8 Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell unter­wegs. Am Tag des sechs­ten 24-​Stunden-​Blitz-​Marathons waren es ledig­lich 2,7 Prozent.

Die ein­zel­nen Ergebnisse aus den Kommunen:

Stadt Neuss: In der Kreisstadt wur­den 4467 Verkehrsteilnehmer kon­trol­liert, von denen 125 die erlaubte Geschwindigkeit über­schrit­ten haben. Der nega­tive „Spitzenreiter” wurde (bei einer zuläs­si­gen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/​h) an der Aurinstraße mit 63 km/​h gemessen.

Stadt Dormagen: Im Stadtgebiet Dormagen kon­trol­lier­ten die Ordnungshüter 4232 Kraftfahrzeuge, von denen 87 zu schnell unter­wegs waren. Der unrühm­li­che Tagessieger wurde an der Haberlandstraße bei erlaub­ten 30 km/​h mit 56 km/​h gemessen.

Stadt Grevenbroich: In Grevenbroich lag die Zahl der kon­trol­lier­ten Fahrzeuge bei 3902. Insgesamt wur­den dort 144 Geschwindigkeitsverstöße fest­ge­stellt. Am schnells­ten war ein Autofahrer an der von-​Goldammer-​Straße unter­wegs, der die vor­ge­schrie­bene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/​h um 40 km/​h über­schritt, also mit 70 km/​h gemes­sen wurde.

Stadt Meerbusch: 5804 Verkehrsteilnehmer gerie­ten in Meerbusch in Geschwindigkeitskontrollen. Davon ver­stie­ßen 138 Fahrzeugführer gegen die zuläs­sige Höchstgeschwindigkeit. Der unrühm­li­che Tagessieger war an der Moerser Straße mit 80 km/​h bei erlaub­ten 50 km/​h unterwegs.

Stadt Kaarst: In Kaarst ahn­dete die Polizei 19 Geschwindigkeitsverstöße. Insgesamt wur­den dort 715 Autos, Lkw und Motorräder kon­trol­liert. Mit 38 km/​h wurde ein Verkehrsteilnehmer an der Alte Heerstraße bei erlaub­ten 30 km/​h gemes­sen. Dies war der höchste Geschwindigkeitsverstoß in Kaarst am Tag des sechs­ten Blitz-​Marathons und zeigt, dass die meis­ten Verkehrsteilnehmer ange­passt gefah­ren sind.

Stadt Korschenbroich: Die Zahl der kon­trol­lier­ten Kraftfahrzeuge in Korschenbroich lag bei 2043. Davon waren 69 Verkehrsteilnehmer zu schnell unter­wegs. Bei erlaub­ten 50 km/​h stell­ten die Polizeibeamten fest, dass ein Autofahrer mit 77 km/​h an der Kreisstraße 35 unter­wegs war. Hierbei han­delte es sich in Korschenbroich um den nega­ti­ven „Spitzenreiter”.

Gemeinde Rommerskirchen: 2011 Kraftfahrzeuge fuh­ren durch Kontrollen in Rommerskirchen. Hiervon über­schrit­ten 48 die zuge­las­sene Höchstgeschwindigkeit. Der schnellste Autofahrer wurde an der Albrecht-​Dürer-​Allee mit 49 km/​h bei erlaub­ten 30 km/​h gemessen.

Gemeinde Jüchen: In der Gemeinde Jüchen wur­den 106 Verkehrsteilnehmer kon­trol­liert. Davon waren zwei zu schnell unter­wegs. Unrühmlicher Tagessieger war ein Autofahrer der mit 45 km/​h bei erlaub­ten 30 km/​h an der Landstraße 116, Höhe Neuenhoven, gemes­sen wurde.

In der Zeit von Dienstag (8.4.), 6 Uhr, bis Mittwoch (9.4.), 6 Uhr, waren mehr als 40 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, die an 17 Messstellen die Geschwindigkeit über­wacht haben. Insgesamt haben die Ordnungshüter 23280 Kraftfahrzeuge gemes­sen. Davon waren 632 zu schnell unterwegs.

Kennzeichen des Blitz-​Marathons ist die Kombination von inten­si­ver Kommunikation über die töd­li­chen Folgen von über­höh­ter Geschwindigkeit und der Veröffentlichung der Kontrollstellen im Internet oder in loka­len Medien. Die Unfallentwicklung 2013 zeigt: Die Polizei im Rhein-​Kreis Neuss ist auf dem rich­ti­gen Weg. Die Zahl der Schwerverletzten ist um 12 % auf 276, die Anzahl aller Verunglückten um 179 auf 1609 gesun­ken (-10%).

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