Neuss: Zivile Schwerpunktkontrolle auf der Regiobahn S‑Bahnlinie 28

Neuss/ Kaarst – Am vergangenen Freitag, den 04.04.2014, führte die Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH gemeinsam mit der Bundespolizeiinspektion Düsseldorf sowie den KreispolizeibehördenMettmann und Neuss eine zivile Schwerpunktkontrolle auf der Linie S 28 durch.

Im Rahmen dieser Kontrolle waren Servicemitarbeiter der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH und Einsatzkräfte der Polizeibehörden im Einsatz. Gemeinsam wurde dabei der gesamte Streckenverlauf der Regiobahn von Mettmann bis Kaarst und situativ die dazu gehörigen Bahnhöfe/Haltestellen von Bundespolizeiund den Kreispolizeibehörden Neuss und Mettmann bestreift. Dieser gemeinsame Einsatz soll über Behörden- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg, die Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr stärken.

„Unser Ziel ist es im Rahmen unserer Möglichkeit Präsenz zu zeigen. Das wir dabei jederzeit auf die Unterstützung der Polizeibehörden zurückgreifen können,ist für uns von immenser Bedeutung und ermöglicht uns so eine effektive und effiziente Umsetzung“, so Jürgen Hambuch, Geschäftsführer der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH.

Die Kontrolle fand in der Zeit von 19:30 Uhr bis 03:00 Uhr auf dem gesamten Linienverlauf zwischen Mettmann Stadtwald und Kaarster See statt. In dieser Zeit wurden rund 75% aller Umläufe der Regiobahn S 28 kontrolliert und konsequent alle sich im Fahrzeug befindenden Fahrgäste seitens der Servicemitarbeiter überprüft. Aufgrund der Präsenz der Polizeibehördenwar es möglich, in jeder Situation auf deren Unterstützung z.B. bei der Personalienfeststellung zurückzugreifen. Im Rahmen der Fahrausweiskontrolle konnten 54 Fahrgäste keinen gültigen Fahrausweis vorlegen.

Die eingesetzten Ordnungshüter haben während des Einsatzes zahlreiche Personalienfeststellungen durchgeführt. Darüber hinaus wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beleidigung, falsche Namensangaben und Fundunterschlagung gestellt. Zusätzlich wurden Platzverweise erteilt und Gefährderansprachen durchgeführt. Ein Randalierer musste darüber hinaus in Gewahrsam genommen werden.

(1 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)